Ovital Pflegedienst https://ovital-pflege.de Häuslicher Pflegedienst in Dortmund, Hagen, Lünen und Umgebung Tue, 08 Jan 2019 19:25:01 +0000 de-DE hourly 1 https://ovital-pflege.de/wp-content/uploads/2014/11/cropped-Ovital_Logo_4c_400x400-32x32.png Ovital Pflegedienst https://ovital-pflege.de 32 32 Ovital Weihnachtsfeier 2018. Volles Haus. Ein Rückblick. https://ovital-pflege.de/ovital-weihnachtsfeier-2018-volles-haus-ein-rueckblick/ Mon, 07 Jan 2019 11:32:00 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=2945 Von Daniela Krautsack

Wir sind spät dran mit dem Rückblick auf das Zusammentreffen mit Knecht Ruprecht. Aber auch die Elfen, Rentiere und Schreiberlinge brauchen mal Erholung und so haben wir die ersten Tage des neuen Jahres genutzt und Geschichten, Fotos und Videos von der Weihnachtsfeier zusammengetragen.   Es wurde gelacht, geplaudert, getrunken und Süßes geschmaust. Denn es ist […]

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Von Daniela Krautsack

Wir sind spät dran mit dem Rückblick auf das Zusammentreffen mit Knecht Ruprecht. Aber auch die Elfen, Rentiere und Schreiberlinge brauchen mal Erholung und so haben wir die ersten Tage des neuen Jahres genutzt und Geschichten, Fotos und Videos von der Weihnachtsfeier zusammengetragen.

 

Es wurde gelacht, geplaudert, getrunken und Süßes geschmaust. Denn es ist Weihnachten, die Zeit, in der es einen Freifahrtschein für Zuckergenuss gibt. Man iss soviel, wie man es (er)tragen kann. Weil so ein Vanillekipferl, eine Mandelmakrone und eine Rumstange – wer kann da schon nein sagen?

 

Auch den Ovital-Mitarbeitern lief beim Gedanken an Weihnachtskekse das Wasser im Mund zusammen. Kurzerhand haben sich alle beim Backen der Kekse eingebracht. Manche haben ein goldenes Kekshändchen gezeigt, bei anderen hat es Dutzende von Versuchen benötigt. Egal. Herausgekommen sind die besten Kekse, die man sich wünschen kann. Weil sie mit viel Liebe gemacht wurden. Sagen zumindest die Hobby-Bäcker der Ovital-Crew.

 

Auf Wunsch teilen unsere Elfen aus der Küche das Rumstangen Rezept, das bisher in einer geheimen Lade verwahrt wurde.

Copyright: Philip Schönauer

 

Pssssssst, nicht weitersagen! So wird die Rumstange gemacht:

Das müssen sie einkaufen:

  • 200 g Schokolade (gerieben)
  • 200 g Haselnüsse (gerieben)
  • 100 g Staubzucker
  • 20 g Schokostreusel
  • 3 EL Rum
  • 3 EL Wasser
  • 2 Eiklar
  • 1 Packung Vanillezucker

So werden die Rumstangen zubereitet:

  1. Zuerst Schokolade, Haselnüsse, Puderzucker und Vanillezucker gut vermischen.
  2. Eiweiß, Rum (oder Orangensaft) und das Wasser dazumischen und alle Zutaten gut verkneten.
  3. Die Masse zu einer Teigrolle formen und für eine Stunde kalt stellen.
  4. Die Schokoladenrolle aus dem Kühlschrank nehmen und Stangn formen (ca. fünf Zentimeter lang, einen Zentimeter im Durchmesser).
  5. In den Schokostreuseln wälzen und auf ein Backblech legen.
  6. Über Nacht an einem kühlen Ort ziehen lassen. Achtung, nicht zu lange am Fensterbrett lagern. Wir haften ungern für betrunkene Katzen.

Das nächste Weihnachten kommt bestimmt. Mit den Rumstangen wird auch Nachbarin Elfi sicher auch schon zu Ostern glücklich.

 

Und was wäre eine Weihnachtsfeier ohne Weihnachtsmann? Nicht nur Kinder finden daran Freude, wenn Geschenke verteilt und lustige Anekdoten über die Familie oder auch über Mitarbeiter und Kunden des Pflegedienstes erzählt werden.

 

Wir schnappen Geschichten auf, die uns zum Schmunzeln bringen. Frau G. zu Frau E.: „Meine Enkelin hat einen ‚Miet-Nikolo’ eingeladen. Der sagt zu meinem Urenkel: „Ho-ho-ho – Ich komme soeben mit meinem Schlitten vom Himmel her geritten“. Da schaut ihn mein Urenkel mit runzelnder Stirn an und sagt: „Ich hab aber nur ein Flugzeug am Himmel gesehen! Wo parkt denn Dein Schlitten?!“

 

Ja, in Zeiten von ‚Fake News’ müssen wir unsere bisher gültigen Geschichten an den Zeitgeist anpassen. Unser Weihnachtsmann war zwar fake, aber bemüht echt. Wir werden uns bemühen, ihn bis Ende 2019 gut zu nähren, damit er wie sein Weihnachtsmann Vorbild aus dem Internet etwas fülliger wird.

Er hielt bei der Geschenkübergabe eine Rute in der Hand, war aber glücklicherweise gar nicht nachtragend. Frau Ruprecht namens Michaela unterstützte ihn fleißig als Namens-Souffleuse und Päckchenträgerin.

Video-Mitschnitt vom Ovital Weihnachtsmann

Eine Weihnachtsfeier bei Ovital ist keine richtige Party, wenn der Chef nicht singt. Der Applaus war groß, Ralf Novy ist aufgeblüht.

 

Ja, es wurde viel gelacht.

Manche unserer Kunden wollten gar nicht nach Hause gehen. Wir haben unsere Kunden und Mitarbeiter bei der Weihnachtsfeier zusammengebracht und durch die ausgelassene Stimmung wurden Erinnerungen an Weihnachten im Kreis von Familie, Freunden und vergangenen Tagen wach.

 

Zu guter Letzt möchten wir allen Mitarbeitern nochmals ein großes DANKE übermitteln, denn sie haben diese Weihnachtsfeier so besonders gemacht!

 

Wir starten das Jahr 2019 mit viel Freude an unserer Arbeit und möchten Ihnen dieses Gedicht widmen:

Ich schick Dir einen Engel,

Der Dich stets bewacht,

Der mit Dir ein Tränchen weint –

Aber auch mal lacht.

 

Ich schick Dir einen Engel,

der sich um Dich sorgt,

der Dir, wenn Du ratlos bist,

gern sein Ohr Dir borgt.

 

Ich schick Dir einen Engel,

der Dich innig liebt,

der mit seinem Flügelschlag

Dir wieder Hoffnung gibt.

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Wenn in der Familie Funkstille herrscht https://ovital-pflege.de/wenn-in-der-familie-funkstille-herrscht/ Wed, 19 Dec 2018 09:44:58 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=2933 Von Daniela Krautsack

Gerade zu den Feiertagen wird uns bewusst, dass wir das eine oder andere Familienmitglied aus den Augen verloren haben. Besonders hart trifft es uns, wenn in der Beziehung mit Kindern totale Funkstille herrscht. Dass das eigene Kind mit den Eltern bricht, das können sich Eltern nicht vorstellen. Wie kommen wir einander wieder näher? Hier einige […]

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Von Daniela Krautsack

Gerade zu den Feiertagen wird uns bewusst, dass wir das eine oder andere Familienmitglied aus den Augen verloren haben. Besonders hart trifft es uns, wenn in der Beziehung mit Kindern totale Funkstille herrscht.

Dass das eigene Kind mit den Eltern bricht, das können sich Eltern nicht vorstellen.

Wie kommen wir einander wieder näher?

Hier einige Ratschläge:

  • Zeigen Sie Mitgefühl in Bezug auf die Sorgen Ihres Kindes. Überlegen Sie, welche Ursachen diese Sorgen haben könnten und besprechen Sie diese mit Ihrem Kind behutsam.
  • Begegnen Sie der Aggression Ihrer Kinder nicht mit Wut oder ähnlichem Verhaltem. Bewahren Sie Ruhe. Wenn die Dinge außer Kontrolle geraten, bitten Sie um eine Pause oder beenden Sie das Gespräch so gelassen wie möglich.
  • Fragen Sie Ihre Kinder, was in der Beziehung anders sein muss, damit sie sich wieder annähern können.
Sich mit dem Sohn wieder anzunähern, wünschen sich viele Mütter. Bildquelle: Unsplash

Was Sie vermeiden sollten

  • Erinnern Sie Ihre Kinder nicht daran, was Sie im Laufe des Lebens alles für sie getan haben oder aufgeben mussten. Es wird Ihren Kindern das Gefühl geben, als gäbe es ein Schuldverhältnis.
  • Kritisieren Sie weder die sexuelle Orientierung noch die Berufswahl oder Erziehungsmethoden Ihres Kindes.
  • Wenn Sie geschieden oder verwitwet sind, kritisieren Sie niemals den ehemaligen Partner (oder die ehemalige Partnerin), auch wenn Sie den Verdacht haben, dass ihm (ihr) die Schuld oder Kritik zuzuschreiben ist. Es könnte ihre Kindern belasten oder verärgern und ihre Motivation nehmen, auf eine Versöhnung hinzuarbeiten.
  • Stellen Sie beim Besuch der Kinder und Enkel keine allzu rigorosen Regeln auf (hier eine überzeichnete Darstellung, mit welchen Maßnahmen Großeltern die Nutzung von Smartphones verhindern wollen): https://www.youtube.com/watch?v=FgK8FIh47Ec
Copyright: Commonsense.org

Was tun, wenn die Beziehung nicht zu kitten ist?

Leider kann es passieren, dass Ihr Kind zu einer Versöhnung nicht bereit ist. Dann kann es eine Herausforderung sein, mit Kummer und Sehnsüchten umzugehen.

In diesem Fall kann Folgendes hilfreich sein:

  • Suchen Sie sich Unterstützung durch Therapie, Selbsthilfegruppen oder Online-Foren. Das hilft Ihnen, sich weniger einsam zu fühlen.
  • Akzeptieren Sie, was Sie nicht ändern können. Wenn Sie alle oben empfohlenen Schritte probiert haben, ist es an der Zeit, zu akzeptieren, dass Sie möglicherweise nichts anderes tun können.
  • Üben Sie sich in Selbstmitgefühl. Auch, wenn Sie Fehler gemacht haben, haben Sie Ihr Bestes versucht. Verurteilen Sie sich nicht.
  • Vergeben Sie Ihrem Kind. Wut kann zwar eine nützlicher Schutz gegen Selbsthass sein, aber es kann auch schwieriger sein, ein glückliches Leben zu führen. Es hindert dann auch, die richtige Einstellung zu haben, falls Ihr Kind den Kontakt wiederherstellen möchte.
  • Holen Sie sich Ihr Leben zurück. Entfremdung innerhalb der Familie führt häufig dazu, dass sich Eltern von Personen oder Aktivitäten zurückziehen, die Sinn und Freude vermitteln. Treffen Sie Menschen und nehmen Sie Aktivitäten auf, die Ihnen Spaß machen.

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Mit Musik zur Biografie https://ovital-pflege.de/mit-musik-zur-biografie/ Thu, 13 Dec 2018 16:00:50 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=2915 Von Daniela Krautsack

Weihnachten steht vor der Tür. Alle Jahre wieder singen wir uns mit denselben beschwingten Melodien in eine besinnliche Stimmung ein. Musik, die auch an ‚früher‘ erinnert. Mit Musik in die Vergangenheit reisen Musik gilt als universelle Sprache. Mit Musik kann man in eine manchmal vergessene Vergangenheit reisen. Das zeigt das Projekt „Music and Memory“ (https://musicandmemory.org/) […]

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Von Daniela Krautsack

Weihnachten steht vor der Tür. Alle Jahre wieder singen wir uns mit denselben beschwingten Melodien in eine besinnliche Stimmung ein. Musik, die auch an ‚früher‘ erinnert.

Mit Musik in die Vergangenheit reisen

Musik gilt als universelle Sprache. Mit Musik kann man in eine manchmal vergessene Vergangenheit reisen. Das zeigt das Projekt „Music and Memory“ (https://musicandmemory.org/) des Sozialarbeiters Dan Cohen. Cohen hat eine Kampagne gestartet, die Pflegeheimbewohnern iPods zur Verfügung stellt. Ziel seiner Bemühungen ist, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

Cohen drehte mit Michael Rossato-Bennett ein Video über sein Projekt, das zum viralen Hit wurde: https://www.youtube.com/watch?v=Fw7Y78aqf_I

Zeit des Erwachens

Am ersten Drehtag beobachtete der Filmemacher Henry, der zurückgezogen lebte und nicht kommunizierte. Beim Musikhören wurde Henry plötzlich ganz lebendig. Er begann zu singen und beantwortete Fragen über sein Leben. Henrys bemerkenswerte Wandlung rührte Rossato-Bennett sehr. Er entschied sich, Cohen drei Jahre lang zu begleiten. Aus der Dokumentation von Cohens Studien entstand der Film  „Alive Inside“ (http://www.aliveinside.us/).

Hier geht es zum Filmtrailer: https://youtu.be/IaB5Egej0TQ


In der Welt der Musiktherapeuten erkennt man seit Jahrzehnten, dass die Auswirkungen von Musik auf Patienten immens ist. Die Forschung belegt, dass Musik aus unserer Jugend den größten Einfluss auf unsere Emotionen und unser Gedächtnis hat.

Wenn Menschen mit fortgeschrittenener Demenz regelmäßig Musik hören, mit der sie eine Erinnerung verbinden, verbessern sich die Ergebnisse von kognitiven Tests innerhalb weniger Monate um bis zu 50%.
Eine Dame mit Demenzerkrankung konnte sich für nichts begeistern, bevor sie mit der Musiktherapie begann. Dann erkannten die Therapeuten durch Zufall, dass sie in jungen Jahren begeisterter Fan der Musikband Eagles war. Die Frau war nach einigen Monaten Musiktherapie ansprechbar und lachte mehr.
© Alive Inside Film, Film Still

Mehr Lebensqualität und Verbindung zur Familie

Die Macher des Films erhoffen sich für die erkrankten Menschen nicht nur eine Verbesserung der Lebensqualität. Sie engagieren sich damit auch für eine Stärkung der Generationenverbindung von Jung und Alt, um die soziale Isolation im Alter zu bekämpfen.

Zu diesem Zweck wurde auch eigens eine Stiftung (http://www.aliveinside.org/) gegründet. Diese will an Schulen Aufmerksamkeit für die Thematik schaffen. Es werden konkrete Tools vorgestellt, um den Dialog zwischen den Generationen zu fördern.
Ein Beispiel stellt die Alive Inside-App (http://www.aliveinside.org/app) dar, die von Kindern und Enkelkindern verwendet wird, um Großeltern bei der Suche nach ‚ihrer Musik‘ zu helfen.
 
Musik kann einen Ort des Trostes und der Erinnerung an positive Erinnerungen der Vergangenheit schaffen. Sie stellt einen Weg dar, Demenzkranken temporäre Orientierung und Vertrauen zu ermöglichen und so die Verbindung zur Familie zu stärken.

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Werden Sie Leihoma und bleiben Sie fit! https://ovital-pflege.de/werden-sie-leihoma-und-bleiben-sie-fit/ Thu, 29 Nov 2018 08:00:46 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=2897 Von Daniela Krautsack

Enkel halten jung 500 Senioren hat eine Berliner Altersstudie über einen Zeitraum von 20 Jahren beobachtet. Die einen kümmerten sich um ihre Enkel. die anderen nicht. Es hat sich gezeigt: Großeltern, die sich um ihre Enkel kümmern, haben ein geringeres Sterberisiko. Hintergrund ist, dass Kinder den Stress der Großeltern reduzieren können. Außerdem bleiben Großeltern geistig […]

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Von Daniela Krautsack

Enkel halten jung

500 Senioren hat eine Berliner Altersstudie über einen Zeitraum von 20 Jahren beobachtet. Die einen kümmerten sich um ihre Enkel. die anderen nicht. Es hat sich gezeigt: Großeltern, die sich um ihre Enkel kümmern, haben ein geringeres Sterberisiko. Hintergrund ist, dass Kinder den Stress der Großeltern reduzieren können.

Außerdem bleiben Großeltern geistig fit, wenn sie sich mit ihren Enkeln regelmäßig auseinandersetzen. Wer sich außerdem regelmäßig mit anderen Großeltern, Eltern und deren Kindern trifft, geselliger ist, verbessere seine sozialen Aktivitäten.

Das beste Testergebnis haben Senioren, die einmal in der Woche auf ihre Enkelkinder aufpassen. Studien hatten in der Vergangenheit bestätigt, was lange vermutet wurde. Auch das Risiko für Demenz und Alzheimer verringert sich.

Doch was tun, wenn es keine Enkel gibt oder diese zu weit weg wohnen?

 

Leihen Sie sich welche

Leih-Großeltern werden aber immer stärker nachgefragt. Das hat verschiedene Gründe. Beide Elternteile müssen arbeiten. Aufgrund der gestiegenen Mobilität leben die Großeltern nicht mehr in der Nähe. Dennoch ist das Bedürfnis nach generationenübergreifendem Austausch und Unterstützung groß. Warum also nicht neue Formen der Familienbande in der Nachbarschaft knüpfen?

Kinder erleben im Umgang mit der älteren Generation das Miteinander von Jung und Alt. Eltern werden durch die Hilfe der Leihgroßeltern entlastet. Die dadurch entstehenden sozialen Beziehungen werden von allen Beteiligten als Bereicherung des Alltags erlebt.

Leihoma Frieda erzählt

Frieda, Leihoma aus Koblenz erzählt: „Manche Mütter und Väter sind in der Erziehung sehr streng.“ Frieda gibt zu, auch bei der Erziehung ihres eigenen Sohnes, der heute 45 ist, noch nicht die innere Ruhe gehabt zu haben. Diese innere Ruhe und unerschöpfliche Geduld hat sie jetzt mit ihren “Leihenkeln”. Die Kinder haben Vertrauen zu ihr gefasst und vertrauen sich ihr an, wenn sie etwas belastet.

Wir fragen: „Warum sind Sie Leihoma geworden, Frau Frieda?“ Sie antwortet lächelnd: „Mein Traumberuf war Kindergärtnerin. Doch meine Eltern verwehrten mir diesen Wunsch. Jetzt bin ich in Rente und habe mit einigen Jahrzehnten Verspätung doch zur Kinderbetreuung gefunden: als Leihoma.“

Zudem ergibt sich durch diese Tätigkeit in vielen Fällen ein kleiner Nebenverdienst, der geeignet ist, die eigene Rente aufzubessern.

 

Wovon profitieren Leih-Großmütter und Leih-Großväter?

Gemeinsame Ausflüge mit den „Leihenkeln und Leihenkelinnen“ sorgen bei den Senioren für viel Bewegung und Spaß im Alltag. Die Kinder profitieren bei diesem Prinzip von der Erfahrung der Senioren.

Auf der anderen Seite lernen die Senioren die Probleme der jungen Generationen kennen und besser verstehen. Dieses Prinzip der Gegenseitigkeit findet im Alltag leider nur allzu selten Anwendung. Gerade alleinstehende Senioren, die keine Kinder und daher keine Enkel haben, erleben als Leihgroßeltern das Gefüge einer Familie.

Einen kurzen Einblick in den Leih-Oma-Alltag finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=6hyYIZm3s9Q

Ein berührendes Beispiel eines englischen Opas, der vom kleinen Daniel als Leih-Opa ausgewählt wurde: https://www.facebook.com/BBCOne/videos/2281498438533900/

 

Wie komme ich zu meinem Leih-Enkel?

Mutter-Kind-Zentren sowie Kinderbetreuungseinrichtingen sind generell gute Anlaufstellen. In Dortmund gibt es das Projekt „Dortmunder Wunschgroßeltern“. Das ist eine Kooperation des Familienprojektes Dortmund und dem Mütterzentrum Dortmund e.V., das mittlerweile Dutzende Familien auf der Warteliste hat. (http://www.muetterzentrum-dortmund.de/Angebote/Wunschgrosseltern/139631,1031,140049,-1.aspx)

Es gibt auch Online-Plattformen, wie https://www.betreut.de/, auf denen nach Leih-Enkeln bzw. Leih-Großeltern gesucht werden können.

 

 

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Oma allein zu Haus? Nicht an Weihnachten! https://ovital-pflege.de/oma-allein-zu-haus-nicht-an-weihnachten/ Fri, 09 Nov 2018 14:42:42 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=2881 Von Daniela Krautsack

Weihnachten ist ein Familienfest. Doch viele ältere Menschen verbringen den 24. Dezember oder sogar die kompletten Feiertage allein. Die Gründe, weshalb Menschen allein an Weihnachten sind, sind vielfältig. Der Weg zur Familie ist zu weit. Oft haben ältere Menschen zwar eine Familie, doch der Kontakt zu Kindern und Enkeln ist abgebrochen. Ein weiterer Grund für […]

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Von Daniela Krautsack

Weihnachten ist ein Familienfest. Doch viele ältere Menschen verbringen den 24. Dezember oder sogar die kompletten Feiertage allein. Die Gründe, weshalb Menschen allein an Weihnachten sind, sind vielfältig. Der Weg zur Familie ist zu weit. Oft haben ältere Menschen zwar eine Familie, doch der Kontakt zu Kindern und Enkeln ist abgebrochen.

Ein weiterer Grund für die Einsamkeit ist oft der Verlust des Partners. In vielen Fällen haben die Kinder längst eigenen Nachwuchs und kommen nur am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag zu Besuch. Wenn überhaupt.

Es gibt natürlich auch Menschen, die mit Weihnachten nichts anfangen können, aber trotzdem nicht allein bleiben möchten.

Die Tage zwischen Heiligabend und Silvester werden medial vorwiegend von Geselligkeit bestimmt. Doch der Gedanke: „Jetzt muss ich in Gesellschaft sein“, bedrückt. Vor allem an Weihnachten.

Viele Alleinstehende werden sich zu Weihnachten ihrer Einsamkeit besonders schmerzhaft bewusst. Um mit diesen Gefühlen umzugehen, gibt es kein Patentrezept.

 

Es gibt aber mehrere Möglichkeiten, mit dem Alleinsein an Weihnachten umzugehen:

1. Gehen Sie aus

Nicht lange nachdenken, einfach rausgehen und Leute treffen. Auch an Heiligabend gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die zu einem Besuch einladen. Das kann ein Konzertbesuch sein oder ein Gottesdienst mit anschließender Feier. Es lohnt sich, das Programm von Sozialverbänden, Seniorenheimen und anderen Veranstaltern vor Ort durchzuforsten.

2. Verreisen Sie

Es gibt spezielle Reiseangebote für Senioren zu Weihnachten. Dort trifft man Gleichgesinnte und ist fernab des alltäglichen Umfelds, das einen an das Alleinsein erinnert.

3. Laden Sie Gleichgesinnte ein

Laden Sie Freunde, Bekannte oder Nachbarn zu sich nach Hause ein. Wer sich in seinem Bekanntenkreis umhört, findet bestimmt Menschen, die an Heiligabend auch nicht allein sein wollen – oder die einen einladen, gemeinsam mit ihrer Familie zu feiern.

Für viel Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken hat im letzten Jahr der Aufruf eines Berliner Rentners gesorgt. Der Mann hatte in einem Supermarkt ein Gesuch an das Schwarze Brett gepinnt und damit eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Er schrieb: „Wo findet einsamer Rentner, Witwer, im kleinen Kreis zu Weihnachten einen Platz zum Mitfeiern?“ Eine Frau entdeckte die Annonce, fotografierte sie und stellte sie ins Netz. Das Bild wurde viele Tausend Male geteilt, Dutzende Menschen haben den Witwer zu sich nach Hause eingeladen.

4. Verwöhnen Sie sich daheim

Nicht jeder mag an Heiligabend ein Konzert besuchen oder mit Freunden feiern. Da bleibt man lieber daheim und begeht Weihnachten besinnlich allein. Machen Sie etwas, das Ihnen guttut. Legen Sie eine Schallplatte mit ihrer Lieblingsmusik auf (oder hören Sie Ihre Lieblingsplaylist). Nehmen Sie ein Schaumbad und sehen Sie sich Ihren Lieblingsfilm an. Decken Sie Ihren Tisch festlich und kochen Sie Ihr Lieblingsgericht. Schreiben Sie einen Brief an Ihre Verwandten nach Übersee.

5. Seien Sie für andere da

Wer sich noch selber gut versorgen kann, könnte Kekse für ärmere Menschen backen und in einer Flüchtlingsunterkunft verteilen. Oder ziehen Sie sich ein Weihnachtsmannkostüm an, besuchen Sie eine Woche vor Weihnachten eine Kita und hören Sie sich die Wünsche der Kleinen an. Freuen Sie sich an Heiligabend über die schönen Eindrücke, die dieser Besuch Ihnen geschenkt hat.

Einsamkeit kann – bei Einhaltung der richtigen Voraussetzungen – auch durch Digitalisierung sehr wohl bekämpft werden. Es braucht Motivationsfaktoren, um ältere Menschen mit dem Thema Digitalisierung vertraut zu machen. Und es braucht die Einsicht der Familie, dass Digitalisierung nicht ersetzt, sondern auf analogen Kontakten aufbaut. Schenken Sie Ihren älteren Familienmitgliedern ein Tablet mit einer altersgerechten Software, die zum Austausch von Alltags-Highlights einlädt. Dann ist Oma weder an Heiligabend, noch an den übrigen 364 Tagen ‚allein‘.

 

Mit einer Idee, die sich in Großbritannien bereits bewährt hat, startete die Berlinerin Elke Schilling 2017: einer Hotline, bei der einsame Senioren rund um die Uhr einen Gesprächspartner erreichen. Von Heiligabend, 12.00 Uhr, durchgehend bis Neujahr, 12.00 Uhr, standen 2017 erstmals Ehrenamtliche des Projekts Silbernetz unter der Nummer 0800 4708090 bereit – das Feiertagstelefon war ein Testlauf, zunächst nur für Berliner Anrufer.

„Keine Frage zu groß, kein Problem zu klein. Kein Grund, damit allein zu sein“, lautet das Motto von Silbernetz. Schilling würde die Rufnummer gern dauerhaft betreiben und ausbauen. Derzeit gibt es die Kummernummer nur für Berlin-Brandenburg, hoffentlich bald auch bundesweit.

 

Weihnachten – ist kein Tag wie jeder andere

Heiligabend einfach ignorieren und den 24. Dezember wie einen gewöhnlichen Tag behandeln, ist eher keine gute Idee. Es ist besser, sich rechtzeitig Gedanken über die Bedürfnisse seiner Lieben und die eigenen Bedürfnisse an Weihnachten machen. Und dann zu überlegen, wie sich diese ‚in Harmonie‘ umsetzen lassen.

Um die Weihnachtsfeiertage so harmonisch wie möglich zu gestalten, braucht es ein Drehbuch. Welche Großeltern z.B. mit den Enkeln feiern dürfen, dafür gibt es kein Patentrezept. Vielleicht wollen Sie im einen Jahr Heiligabend mit den einen Großeltern, im anderen Jahr mit den anderen verbringen. Oder Sie feiern mit den Kindern allein und besuchen die Großeltern erst in den Tagen danach. Also sollten Sie das vorher mit den Kindern und den Großeltern besprechen. Auch der Ablauf des Heiligabend erfordert einen Ablauf, z.B. „Wir schauen uns die Geschenke an, aber singen noch vorher gemeinsam zwei Lieder. Oder lesen erst die Weihnachtsgeschichte vor.“

Weihnachten ist die ideale Zeit für Teenager, um zu rebellieren. Da bringen sie Eltern ganz leicht an ihre Grenzen. Aber Jugendliche haben auch andere Vorstellungen, wie sie das Fest feiern wollen – und das muss man vorher klären und nicht erst an Heiligabend. Stellen Sie sich vor, Sie baden gerade in Familienromantik und Ihr Spross sagt plötzlich: „Ich bin jetzt mal weg.“ Deshalb ist es so wichtig, dass alle den Ablauf kennen und alle bereit zu Kompromissen sind. Und wenn doch der Rebell durchbricht, sollten die Eltern versuchen, Humor zu bewahren.

Man sollte auch klären, welche Tradition Vorrang hat, z.B. welches Essen gekocht wird. Und ob sich mal jemand für eine Stunde absetzt, weil ihm der Kirchenbesuch im Gegensatz zum Rest der Familie wichtig ist – oder ob die anderen ihn vielleicht sogar begleiten wollen.

Es ist verständlich, dass die Großeltern ihre Enkel an Weihnachten erleben wollen. Das Fest hat ja mit Liebe zum anderen zu tun. Aber wenn es für Eltern so stressig wird, sodass der Sinn des Weihnachtsfestes verloren geht, sollten die Großeltern großzügig sein. Eine Lösung könnte sein, ein Treffen auf den Dreikönigstag zu verschieben und dann richtig gemütlich zu feiern.

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Unsere Abwehrkräfte – wichtig bis ins hohe Alter! https://ovital-pflege.de/unsere-abwehrkraefte-wichtig-bis-ins-hohe-alter/ Thu, 25 Oct 2018 20:06:53 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=2843 Von Daniela Krautsack

Im Alter müssen wir die Abwehrkräfte unseres Körper besonders gut behandeln und sie stärken. Denn nur mit starken Abwehrkräften können wir der Bakterien und Viren Herr werden, die uns in der kalten Jahreszeit bedrängen. Da gibt es vor allem in der Naturmedizin sehr viele bewährte Mittel. Im Alter lassen die Abwehrkräfte des Körpers nach, das […]

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Von Daniela Krautsack

Im Alter müssen wir die Abwehrkräfte unseres Körper besonders gut behandeln und sie stärken. Denn nur mit starken Abwehrkräften können wir der Bakterien und Viren Herr werden, die uns in der kalten Jahreszeit bedrängen.

Da gibt es vor allem in der Naturmedizin sehr viele bewährte Mittel. Im Alter lassen die Abwehrkräfte des Körpers nach, das Immunstem schwächelt, wir werden öfter krank und schneller. Mit der richtigen Ernährung, den richtigen Kräutern, den richtigen ätherischen Ölen und dem richtigen Verhalten können Sie für starke Abwehrkräfte sorgen.

Tanken Sie Vitamin C, Zink und Selen

Zur Erhaltung eines starken Immunsystems braucht der Mensch vor allem Vitamin C sowie die Spurenelemente Zink und Selen.

Vitamin C tankt man am besten mit Sanddorn-Sirup, 1 : 7 im Trinkglas verdünnt. Ein Glas morgens, eines am Nachmittag. Den Vitalstoff Selen tanken wir mit Vollkornprodukten, Fisch und Naturreis. Eine wichtige Zink-Lieferantin ist auch die Hühnersuppe. Was wenige wissen: Zink liefern uns die Haferflocken.

Senioren sollten wegen der Verträglichkeit darauf achten, dass die Haferflocken über Nacht in etwas Wasser aufquellen und dann am Morgen mit warmer Milch übergossen werden. Bitte geben Sie keinen Zucker ins Müsli. Die bessere und gesündere Süße sind Honig und Ahornsirup.

Stärken Sie die Mundschleimhäute!

Einer Untersuchung der Weltgesundheits-Organisation (WHO) zufolge gelangen die meisten Erkältungs- Erreger über den Mund in den Körper. Daher sollten wir jeden Morgen die Abwehrkräfte in den Mundschleimhäuten stärken. Das macht man am besten so:

Nehmen Sie vor dem Zähne-Putzen einen Esslöffel kalt gepresstes Sonnenblumenöl oder Sesamöl in den Mund und ziehen Sie es 10 Minuten lang zwischen den Zähnen hin und her. Dann spuckt man das Öl, das mit Bakterien und Viren angereichert ist, aus.

Es macht aber auch Sinn, mit einem Glas warmem Wasser, in dem 15 Tropfen Propolis eingerührt werden, zu gurgeln. Propolis aus dem Bienenstock bekämpft Viren und Bakterien.

Wo Tee ist, da ist Hoffnung

Da hatte Sir Arthur Pinero aus England wohl recht, denn Tee trinken hilft bei schwachen Atemwegen, Halsschmerzen und Heiserkeit. Wenn Sie hustenanfällig sind, dann sollten Sie einige Zeit 3 mal täglich lauwarmen Thymian-Tee trinken. Der Hauptwirkstoff Thymol stärkt die Flimmerhärchen in den Bronchien.

Wenn Sie zu Halsschmerzen und Heiserkeit neigen, dann sollten Sie einige Zeit mit Salbeitee gurgeln und ihn auch trinken.

Eine generell gute Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit ist eine dreiwöchige Trinkkur mit Zinnkraut-Tee. Trinken Sie jeden Tag von 8 bis 17 Uhr einen Liter von dem Tee. Die darin reichlich enthaltenen Silicium- Moleküle holen aus dem Körper Schadstoffe und Gifte und entlasten damit das Immunsystem.

In beheizten Räumen braucht der Organismus besonders viel Flüssigkeit. Damit Menschen über 60 nicht von innen her austrocknen, sollten Sie genau darauf achten, dass Sie jeden Tag zwei Liter Wasser, Kräuter- oder Früchte-Tee trinken.

Der Schlaf nährt

Wer zu wenig schläft, läuft Gefahr, dass das Immunsystem darunter leidet und sich der Körper nicht ausreichend erholen kann. Etwa 30 bis 50% der über 60-Jährigen haben zu wenig erholsamen Schlaf. Grund dafür ist, dass sich der Tiefschlaf bei älteren Menschen nachweislich verkürzt. Folge ist eine störunganfällige Nachtruhe. Helfen kann hier eine möglichst aktive Gestaltung des Tagesablaufs, der müde macht und einen erholsameren Schlaf ermöglicht.

Achten Sie auf ausreichend Luftfeuchtigkeit

Damit die Mund- und Rachen- Schleimhäute nicht austrocknen und nicht zu Tummelplätzen von Viren und Bakterien werden, muss auf die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen stimmen. Ablesen kann man die Luftfeuchtigkeit von einem Hygrometer.

Die Luftfeuchtigkeit sollte 50 bis 60 Prozent anzeigen. Hängen Sie feuchte Handtücher auf, stellen Sie Wasserschalen auf die Heizung oder kaufen Sie ein Luftbefeuchtungs-Gerät, wie den Venta Luftwäscher, der die Luft nicht nur befreuchtet, sondern auch gleichzeitig reinigt.

Geniessen Sie jeden Sonnenstrahl in der dunklen Jahreszeit

Nutzen Sie jeden sonnigen Tag und gönnen Sie den Händen ein Sonnenbad. Halten Sie 10 Minuten lang die Handflächen der Sonne entgegen und genießen Sie auf der Haut die warmen Strahlen. Danach wenden Sie das Gesicht mit geschlossenen Augen der Sonne zu und lassen die Strahlen ebenfalls 10 Minuten auf die Haut auftreffen. Dabei produziert der Organismus das Vitamin D, das für die Immunkraft von großer Bedeutung ist.

Massagen bringen die Körperenergie in Balance

Massieren Sie am Morgen nach dem Duschen den ganzen Körper mit etwas Orangenöl aus dem Reformhaus. Der Duft belebt Ihre Sinne und gibt der Haut für die kalte Zeit Kraft.

Für einen Energie-Schub am Morgen massieren Sie nach dem Duschen und Abtrocknen die Fuß-Sohlen mit ein paar Tropfen Rosmarinöl.

Die Natur ist die beste Apotheke

Gehen Sie nach Möglichkeit täglich oder zumindest am Wochenende an die frische Luft, atmen Sie im Wald oder auf einer Wiese tief durch. Ihr Körper gewöhnt sich dabei an die Kälte und wird nicht so schnell krank. Das ist ein einfaches Gesundheits-Training für den Winter und stärkt Ihre Abwehrkräfte!

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung

Gehen Sie an kalten Tagen niemals mit zu leichten Schuhen aus dem Haus. Wer im Winter eine Stunde lang draußen mit kalten Füßen umherläuft, bei dem sinken die Temperaturen in den Mundschleimhäuten um bis zu 2 bis 3 Grad Celsius. Das klingt nicht gefährlich. Das ist aber im Grunde genommen eine Klima-Katastophe für den Organismus. Die Mund-, Rachen- und Nasenschleimhäute trocknen sofort aus und können sich nicht mehr wirksam gegen Viren und Bakterien wehren.

Gehen Sie niemals ohne warmen Schal im Nacken aus dem Haus. Nach der chinesischen Medizin sitzen im Nacken die sogenannten „Wind-Punkte“. Wenn an dieser Stelle Kälte, Nässe und eisiger Wind auftreffen, sinkt sofort die Immunkraft.

Gehen Sie an kalten Tagen niemals ohne Kopfbedeckung aus dem Haus. Der Mensch verliert über den Kopf bis zu 40 Prozent seiner körpereigenen Wärme. Wenn der Körper diese Wärme nicht genügend nachproduzieren kann, dann sinkt ebenfalls die Immunkraft.

Wenn Sie von einem plötzlichen Kältegefühl überrascht werden, geben Sie dem Körper Kraft mit einer einfachen Wärmflasche. Andere Möglichkeiten sind ein Wannenbad, eine heisse Dusche, ein warmes Fussbad, ein Sauna-Besuch oder der Aufenthalt in einer Infrarot-Kabine. Tanken Sie in den kalten Monaten auch von innen her Wärme. Bauen Sie Suppen, Eintöpfe und vor allem Kohlgemüse in den Speiseplan ein.

Wenn Sie viele dieser Massnahmen beherzigen, dann haben Sie Ihre Abwehrkräfte und die sich in Ihrer Obsorge befindenden Personen gestärkt.

 

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Unsere Seniorenreise – Gesellig, gemütlich und gut betreut https://ovital-pflege.de/seniorenreisen-gesellig-im-kopf-und-der-kultur-auf-der-spur/ Tue, 16 Oct 2018 17:24:29 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=2812 Von Daniela Krautsack

Wir möchten Sie zu einer Seniorenreise einladen, die wir für unsere Kunden anbieten. Wenn Sie als Kind oder Enkel mitlesen, möchten wir Ihnen von unserem Reiseangebot für Ihr Familienmitglied erzählen. Was bietet die Ovital Seniorenreise? Es geht bei unseren Reisen primär um die Geselligkeit, endlich mal raus aus den eigenen vier Wänden, Gemeinschaft erleben.  Wir […]

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Von Daniela Krautsack

Wir möchten Sie zu einer Seniorenreise einladen, die wir für unsere Kunden anbieten. Wenn Sie als Kind oder Enkel mitlesen, möchten wir Ihnen von unserem Reiseangebot für Ihr Familienmitglied erzählen.

Was bietet die Ovital Seniorenreise?

Es geht bei unseren Reisen primär um die Geselligkeit, endlich mal raus aus den eigenen vier Wänden, Gemeinschaft erleben. 

Wir pflegen Ihre Angehörigen unterwegs mit derselben Aufmerksamkeit, wie wir es im eigenen Hause tun. Wir gestalten diese Reise so, dass sich alle Teilnehmer wohlfühlen; ob fit wie ein Turnschuh oder gehbehindert. Wir achten auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Teilnehmers. Was für uns zählt, ist die Gemütlichkeit und die persönliche Note der Betreuung.

Bild: Creative Commons

Endlich mal wieder das Salzwasser um die Knöchel spüren. Vielleicht sogar einige Bahnen im Meer schwimmen. Ohne Angst, denn wir sind da. Wir halten Ihre Lieben, wir sprechen Mut zu, ja, wir schwimmen sogar nebenher! Oder eine neue Bekanntschaft machen. Wie damals, als man seinen besten Kumpel fand. Mit dem man Karten spielt oder sich einen Schwank aus dem Leben erzählt. Alltagsgeschichten, Liebesgeschichten. Und der Familie zuhause kann man endlich wieder Neues berichten, denn wie das Sprichwort sagt:

Wenn jemand eine Reise tut,
So kann er was erzählen;
Drum nahm ich meinen Stock und Hut
Und tät das Reisen wählen.
– Matthias Claudius

Kamele, Bauchtanz und viel Lachen

Im Sommer wurde eine tolle Reise-Dokumentation im ZDF ausgestrahlt. Ein inspirierendes Projekt. Unter dem Titel “Mit 80 Jahren um die Welt” unternahmen sechs ältere Menschen die Reise ihres Lebens. Das Motto lautete: “Es ist nie zu spät, ein Abenteuer zu wagen.”

Auf der Reise um die Welt tanzten die reiselustigen Senioren inmitten einer Bauchtanz-Gruppe, fuhren mit einer Stretch-Limousinen durch eine Wüstenmetropole und ritten das erste Mal auf einem Kamel. Da war zum Beispiel die 77jährige Christina, die auf eigenen Wunsch bei einer Traubenernte mithalf. In ihrer Kindheit hatte Christina immer wieder bei der Weinlese im heimischen Schwarzwald ausgeholfen. Eine solche Weinlese noch einmal zu erleben, war ihr Traum. Die Freude, die sie dabei erlebte, wirkte auf den Zuschauer ansteckend.

Die Programm-Macher wollten zeigen, „dass das Leben auf so einer Reise bunt, spannend und wunderschön ist“. Und man wollte die positive Seite des Alters zeigen. Ein Umdenken, dass ­jeder Morgen, an dem man etwas Neues erleben kann, etwas Spannendes ist. Wir sind überzeugt, dass letztlich das Alter nur eine nebensächliche Rolle beim Reisen spielt. Am Ende geht es nur darum, wie alt man sich fühlt und wie man sich gibt, meinte eine der Mitreisenden.

Deshalb bieten wir unseren Kunden zweimal im Jahr Reisen an, die das Hirn ankurbeln. Wohin die nächste Reise geht, wissen wir noch nicht. Die Nachfrage ist groß, die Teilnehmerzahl begrenzt; Deshalb überlegen wir, neben der Sommer- und Herbstreise eine dritte ins Programm zu nehmen. Wir betreuen ganz individuell, denn wir wollen uns mit jedem Teilnehmer gut unterhalten, Lebensweisheiten hören und ein intensives Kennenlernen ermöglichen.

Besprechen Sie diese Reisemöglichkeit mit Ihren Lieben und melden Sie Ihre Angehörigen bald an! Wenn Sie Interesse an den Details haben, rufen Sie uns bitte unter 0231/8640005 an.

Auf unserer Facebook-Seite finden Sie Impressionen unserer letzten Reise: https://www.facebook.com/OvitalPflege/

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Demenz – Virtual Reality bekämpft soziales Vergessen https://ovital-pflege.de/virtual-reality-bekaempft-soziales-vergessen/ Thu, 27 Sep 2018 11:27:10 +0000 http://ovital-pflege.de/?p=2775 Von Daniela Krautsack

Demenz spielerisch bekämpfen Sind Virtual Reality-Brillen das neue Fotoalbum, mit dem Erinnerungen wieder lebendig werden? Moderne Technik erleichtert vieles in unserem Leben. Sie schafft auch Glücksmomente, die unser Leben bereichern. Das Ausprobieren von Innovationen im Alter bietet Lösungen auf Alltagsprobleme, wie soziale Isolation und Einsamkeit. Was junge Technik der älteren Generation zu bieten hat Hört […]

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Von Daniela Krautsack

Demenz spielerisch bekämpfen

Sind Virtual Reality-Brillen das neue Fotoalbum, mit dem Erinnerungen wieder lebendig werden? Moderne Technik erleichtert vieles in unserem Leben. Sie schafft auch Glücksmomente, die unser Leben bereichern. Das Ausprobieren von Innovationen im Alter bietet Lösungen auf Alltagsprobleme, wie soziale Isolation und Einsamkeit.

Was junge Technik der älteren Generation zu bieten hat

Hört man Begriffe wie „Virtual Reality“, „Oculus Rift“ oder „Datenhandschuh“, denkt man an Science Fiction, Zukunftstrends und vor allem an junge Menschen, die sich damit auskennen. Man denkt an Teenager, die im 3D-Raum Autorennen fahren oder das Schwert gegen eine Horde Monster schwingen. Aber Virtual Reality kann viel mehr.

Kartenspielen im Altenheim war gestern

Längst wird die Einrichtung von Wohnungen und Häusern virtuell geplant, Personal virtuell eingeschult oder Sicherheitstechnik in sicheren, simulierten Notfallsituationen getestet.

Wenn Virtual Reality so vielfältig eingesetzt werden kann, was kann diese Technologie Senioren bieten oder in der Altenpflege leisten?

Copyright dpa

 

Virtual Reality hebt die Stimmung und hilft beim Atmen

Das Start-up-Unternehmen Anders VR aus Stuttgart bietet Krankenhäusern, Pflegeheimen und Rehakliniken ein VR-Set an, das ältere oder pflegebedürftige Menschen mental unterstützen soll. Die Anwender begeben sich mithilfe der VR-Brille in idyllische Landschaften – raus aus dem Krankenbett, raus aus Heimroutine und Pflegealltag. Sie spazieren durch einen Wald oder stehen auf einer bunten Blumenwiese. Zusätzlich gibt es über eine App die Möglichkeit, nach Anleitung Atem- oder sanfte Yoga-Übungen durchzuführen.


Virtuelle Realität als Ergänzung zur Psycho- und Physiotherapie

Ältere Menschen in Pflege sollen durch diese therapeutische Virtual Reality zu mehr Entspannung, Ruhe und Ablenkung finden. Die schönen Bilder und die ruhige Musik können die Stimmung heben und Stresshormone senken. Eine verbesserte Atmung und leichte Bewegungseinheiten tragen ebenfalls zum Wohlbefinden bei. In den Institutionen, in denen diese Technik bislang eingesetzt wird, äußern sich die Anwender überwiegend positiv.

Opa Karl fährt jetzt auch virtuell Motorrad

Dafür hat das Start-up-Unternehmen ‚RetroBrain’ gesorgt. Es hat eine Spielekonsole entwickelt, die für Demenzkranke und für körperlich eingeschränkte Menschen konzipiert wurde. Das bewegungsgesteuerte Videospiel soll das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Das Bewegungsspiel wurde bereits von zahlreichen Einrichtungen in den Alltag der Senioren integriert (z.B. Malteserstifte St. Johannes, St. Bonifatius und St. Josef).

Copyright Awere

Die Firma Rendever entwickelt eine Virtual Reality-Lösung, die eine Art Videogespräch ermöglicht, allerdings in 3D. Herzstück ist eine 360-Grad-Kamera, an deren Standort man sich mit geeigneter Brille virtuell an einen bestimmten Raum begeben und in Echtzeit aufhalten kann.

Der Enkelsohn, der am anderen Ende des Landes wohnt, feiert das Ende seines Studiums? Die beste Freundin, die nach Spanien gezogen ist, lädt zu ihrem siebzigsten Geburtstag ein? Mit dieser Technologie wäre es auch einem gebrechlichen oder pflegebedürftigen Menschen möglich, an solchen wichtigen Ereignissen im Kreise der Lieben teilzunehmen – wenn ein echter Besuch nicht machbar ist.

Virtuell reisen – an vertraute Orte und in die Vergangenheit

Es lassen sich auch virtuelle Gruppenreisen organisieren, die gemeinsame neue Eindrücke ermöglichen und gemeinschaftliche Erinnerungen schaffen. Dazu finden sich die virtuell Reisenden an einem Ort ein, sei es ein Alten- oder Pflegeheim oder der Vereinssaal in der Kommune. Zusammen entdeckt man Los Angeles, bestaunt die Niagarafälle oder fliegt sogar zum Mond. Das weckt die Lebensgeister und fördert die Kommunikation sowie den Zusammenhalt unter den Bewohnern.

Unternehmen, wie Saturn, referenzieren in Werbekampagnen auf das Erlebnis smarter Lösungen, die Hilfen im Alltag oder beim Erreichen von Zielen sind.

Virtual Reality soll ältere oder pflegebedürftige Menschen aber nicht noch mehr isolieren. Während ein junger Gamer es genießt, in eine anderen Wirklichkeit abzutauchen, ist es für Senioren wichtiger, dass auch diese Technologie die Kommunikation, die Geselligkeit und zwischenmenschliche Beziehungen fördert.

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Demenz – Erste Anzeichen und Ratschläge https://ovital-pflege.de/demenz-erste-anzeigen-und-ratschlaege/ Wed, 12 Sep 2018 15:05:58 +0000 http://ovital-pflege.de/?p=2754 Von Daniela Krautsack

Das Leben ist wie Zuckerwatte. Man bekommt es zunächst gar nicht mit, wenn ein Stückchen fehlt. Leider ist irgendwann nur noch der trockene Holzstab übrig. So beschreibt ein Demenz-Erkrankter seine Welt, die stückchenweise zerfällt. Es heißt: Demenz ist eine schreckliche Erkrankung. Stimmt das? Ist Demenz wirklich so schrecklich? Auch wenn sich das Leben ändert und […]

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Von Daniela Krautsack

Das Leben ist wie Zuckerwatte. Man bekommt es zunächst gar nicht mit, wenn ein Stückchen fehlt. Leider ist irgendwann nur noch der trockene Holzstab übrig. So beschreibt ein Demenz-Erkrankter seine Welt, die stückchenweise zerfällt.

Es heißt: Demenz ist eine schreckliche Erkrankung.

Bild Pexels.com

Stimmt das? Ist Demenz wirklich so schrecklich? Auch wenn sich das Leben ändert und die Krankheit unaufhaltsam voranschreitet, empfinden Betroffene die Demenz nicht als Endstation. Sie nennen es den Beginn von etwas neuem.

 

Bei der Alzheimer Demenz sind also gar nicht so sehr die Betroffenen selbst unglücklich. Sie leiden eigentlich nur in der Anfangsphase der Erkrankung und fügen sich dann in ihr Schicksal. Sie entgleiten in eine andere, in ihre eigene Welt. Unglücklich sind vor allem die Angehörigen, die in die Therapie mit einbezogen werden müssen.

Wer die Diagnose Demenz hört, ist auf seinem Weg nicht allein. Mit Hilfe von Angehörigen und Medizinern kann man sich heute zur Reise von der äußeren Welt zu seiner persönlichen Welt im Inneren aufmachen. Mit jeder verlorenen Erinnerung an sein Leben gewinnt man neue Empfindungen und Erkenntnisse hinzu.

Das zunehmende Gespräch über die Krankheit ist auch ein Plädoyer für Achtsamkeit im Leben – mit oder ohne Demenz.

 

Die ersten Anzeichen von Demenz

Demenz macht sich anfangs oft durch einen Rückzug in die Einsamkeit bemerkbar. Das rührt daher, dass sich erste Einschränkungen in der Sprach-, Merk- und Organisationsfähigkeit zeigen. Dadurch ändert sich für die Betroffenen der Umgang mit ihrer Umgebung.

Zunehmend kann auch ein Gefühl der Überforderung aus dem Zwiespalt, weiterhin ein normales Leben zu führen ohne auf Hilfe angewiesen zu sein und der Erfahrung, genau daran zu scheitern, entstehen. Durch dieses Vermeiden dieser Situationen, diesen Rückzug aus dem sozialen Leben, wird beginnende Demenz oft mit einer Depression verwechselt.

 

Eines der häufigsten Anzeichen von Alzheimer ist der Gedächtnisverlust, im Besonderen das Vergessen von kürzlich erlernten Informationen. Andere Anzeichen beinhalten das Vergessen von wichtigen Daten oder Ereignissen, das ständige Wiederholen von Fragen, die wachsende Notwendigkeit von Gedächtnisstützen (z.B. Erinnerungsnotizen oder elektronische Geräte) oder benötigte Hilfe durch Familienmitglieder bei Tätigkeiten, die bisher eigenständig durchgeführt wurden.

Viele Menschen leiden unter Gedächtnisproblemen

Das bedeutet nicht, dass sie an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz leiden. Lesen Sie hier über 10 Warnzeichen und Symptome von Alzheimer:

https://www.alz.org/de/10-symptome-alzheimer-demenz.asp

 

Tipps vom Profi

Uli Zeller, engagierter Pfleger und Blogger schreibt regelmäßig über Demenz und Empfehlungen für Angehörige, die helfen, das Gedächtnis so lange als möglich fit zu halten. Hier finden Sie sicher hilfreiche Tipps, die Ihnen Mut spenden und Anregungen für die Beschäftigung mit Ihren Lieben geben:

https://die-pflegebibel.de/

 

Biografiearbeit

Besonders wichtig ist, die eigene Biografie zu sichern und persönliche Erinnerungen festzuhalten. Motivieren Sie Ihre Familie, Erinnerungen aus dem Alltag für Oma und Opa in einer altersgerechten App zu teilen: https://www.mykamabook.com/

Besprechen Sie alte Erinnerungen zeitgerecht mit Ihren Eltern und Großeltern. Genau diese Erinnerungen werden Ihren Lieben die Unsicherheit der Gedächtnislücken nehmen. Das persönliche Umfeld kann dem Betroffenen so nicht nur die Freude an einem Schwank aus ihrem Leben vermitteln, sondern auch mehr Halt geben.

Copyright KAMA

 

Aktivierung über Spiele

Gesellschaftsspiele, Denkspiele, Konzentrationsspiele, Wahrnehmungsspiele und Bewegungsspiele helfen der Aktivierung von Erinnerungen. Das fördert den gemeinsamen Austausch und vergessene Freuden können wieder entdeckt werden. Hier ein Buch-Tipp:

https://amzn.to/2Oda72s

Copyright Shutterstock

Helfen Sie beim Erstellen einer Lebensverfügung

Autor Erich Schützendorf schlägt in seinem Buch „Meine Lebensverfügung für ein gepflegtes Alter“ vor, diese zu formulieren. Sie soll Antwort auf Fragen geben wie:

  • „Was soll passieren, wenn ich nicht mehr selbst bestimmen kann?“
  • „Welche Wünsche habe ich?“
  • „Wie soll man mit mir umgehen?“

Unterstützen Sie Ihr älteres Familienmitglied dabei, sich ‚rechtzeitig‘ Gedanken  zu machen, was er oder sie sich fürs Alter wünscht. Dadurch lernt man sich selber besser kennen. Wenn man mit seinen ausformulierten Wünschen pflegebedürftig wird, ist das der erste Schritt weg von einer standardisierten zu einer individuellen Pflege.

Werden Sie sich über die eigenen Wünsche bewusst und reden Sie mit Ihren Eltern oder Großeltern darüber. Helfen Sie dabei, die Wünsche Ihrer Lieben aufzuschreiben. Das ist ein guter erster Schritt.

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Was tun, damit die Enkel öfter zu Besuch kommen? https://ovital-pflege.de/was-tun-damit-die-enkel-oefter-auf-besuch-kommen/ Tue, 21 Aug 2018 15:59:15 +0000 http://ovital-pflege.de/?p=2724 Von Daniela Krautsack

Die Digitalisierung hat unser Kommunikationsverhalten innerhalb der Familie dramatisch verändert.  Wir leben und arbeiten vernetzter und mobiler. Kinder und Enkel sind permanent online. Das droht die Beziehungen zu den Großeltern stark zu beeinträchtigen. Besuche bei den Großeltern werden von den Enkeln, die sich am raschen Tempo der digitalen Kommunikation orientieren, oft als langweilig empfunden. Das […]

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Von Daniela Krautsack

Die Digitalisierung hat unser Kommunikationsverhalten innerhalb der Familie dramatisch verändert.  Wir leben und arbeiten vernetzter und mobiler. Kinder und Enkel sind permanent online. Das droht die Beziehungen zu den Großeltern stark zu beeinträchtigen.

Besuche bei den Großeltern werden von den Enkeln, die sich am raschen Tempo der digitalen Kommunikation orientieren, oft als langweilig empfunden. Das langsamere und lautere Sprechen bei Oma und Opa macht die jüngere Generation ungeduldig.

Der Besuch der Enkelkinder stellt für die Großeltern jedoch eine große Freude dar. Wie motiviert man Urenkel, Enkel und Kinder, dass sie den Besuch bei den Großeltern schätzen?

Fragen Sie die Großeltern nach Geschichten von früher

Bitten Sie die Großeltern zu erzählen, was sie früher gerne gemacht haben und an welche Anekdoten sie sich erinnern können. Halten Sie diese Geschichten mit der Aufnahmefunktion des Smartphone fest. Ihre Kinder werden diese Geschichten schätzen, wenn sie älter sind. Erinnern Sie Ihr Familienmitglied an Episoden, die Emotionen geweckt haben; Daran kann sich jeder lange erinnern. Motivieren Sie Ihre Kinder, einen Familienstammbaum zu erstellen und diesen kreativ zu gestalten. Damit sind einige Besuche mit Interviewfragen und Stöbern durch alte Familienalben gefüllt.

Gehen Sie nach Draußen

Motivieren Sie zu einem Spaziergang. Mit kleinen Enkelkindern kann man zusammen auf Schatzsuche gehen. Wer findet den außergewöhnlichsten Stein oder die schönsten Blätter im Herbst? Man kann die gefundenen Naturschätze dann zuhause mit Farbe verzieren. Ältere Enkel können Oma im Rollstuhl durchs Dorf oder die Nachbarschaft in der Stadt schieben und zu einem Stück Torte ins Kaffeehaus einladen. Oder man besucht eine vertraute Person, die man schon viel zu lange nicht mehr gesehen hat.

Machen Sie eine Musik Playliste und singen Sie mit den Großeltern

Mit gewohnten Klängen können Menschen emotional besonders gut erreicht werden. Das spricht Patienten an, bei denen kein verbaler Dialog möglich ist, oder jene, die Entspannung benötigen oder einfach um positive Gefühle zu wecken. Ich kann mich gut an das gemeinsame Singen mit meiner Oma Kamilla erinnern. Ich war 5 Jahre alt. Text und Melodie und sogar Bildfragmente sind mir noch immer im Kopf. Mein Opa hat dazu mit der Ziehharmonika gespielt. Wenn Sie ein Musikinstrument (gut) beherrschen, nehmen Sie es zum nächsten Besuch mit und spielen Sie den Großeltern etwas vor. Oder schenken Sie Oma oder Opa einen mp3 Player mit altersgerechten Kopfhörern oder Lautsprecher, auf dem Sie ihre Lieblingslieder aufgenommen haben. Lernen Sie die Texte und singen Sie gemeinsam.

Schenken Sie Oma eine Roboterkatze

Das hört sich gewiß etwas eigenartig an. Aber Roboterkatzen wurden für Senioren erdacht, die sich nicht um ein lebendes Haustier kümmern können. Die elektronischen Begleiter reagieren auf Streicheleinheiten, geben schnurrende Töne von sich und fühlen sich flauschig an. Weltweite Studien mit Senioren haben ergeben, dass die Robotertiere für Wohlbefinden sorgen und das Gefühl von Einsamkeit reduzieren. Besonders kleine Enkel werden sich auf die Besuche bei Oma oder Opa freuen, wenn sie das interaktive Spielzeug im Arm halten dürfen.

Fotos: Unsplash.com
Foto mit Hasbro Roboterkatze: Copyright Hasbro

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