Ovital Pflegedienst https://ovital-pflege.de Häuslicher Pflegedienst in Dortmund, Hagen, Lünen und Umgebung Mon, 02 Sep 2019 07:50:30 +0000 de-DE hourly 1 https://ovital-pflege.de/wp-content/uploads/2014/11/cropped-Ovital_Logo_4c_400x400-32x32.png Ovital Pflegedienst https://ovital-pflege.de 32 32 OVITAL bei der Health Career Ruhr Jobmesse! https://ovital-pflege.de/ovital-bei-der-health-career-jobmesse/ Mon, 02 Sep 2019 07:47:35 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3331 Von Daniela Krautsack

Normalerweise stellen sich Bewerber dem Unternehmen vor – die Karrieremesse healthcareer.ruhr dreht den Spieß um: Arbeitgeber aus dem Gesundheitswesen präsentieren sich Schülern, Studierenden, Absolventen und Interessierten, die sich beruflich weiterentwickeln möchten. Neben Informationen und Austausch bietet diese Jobmesse kostenlos: Vorträge Bewerbungsmappen-Checks Bewerberfotos und vieles mehr an. Die healthcareer.ruhr findet am Freitag, 27. September 2019, von […]

Mehr dazu im Original Beitrag OVITAL bei der Health Career Ruhr Jobmesse! auf Ovital Pflegedienst.

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Von Daniela Krautsack

Normalerweise stellen sich Bewerber dem Unternehmen vor – die Karrieremesse healthcareer.ruhr dreht den Spieß um: Arbeitgeber aus dem Gesundheitswesen präsentieren sich Schülern, Studierenden, Absolventen und Interessierten, die sich beruflich weiterentwickeln möchten. Neben Informationen und Austausch bietet diese Jobmesse kostenlos:

  • Vorträge
  • Bewerbungsmappen-Checks
  • Bewerberfotos und vieles mehr an.

Die healthcareer.ruhr findet am Freitag, 27. September 2019, von 10 bis 18 Uhr bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in Dortmund statt.

Wir, der Ovital Pflegedienst aus Dortmund, sind mit einem Stand dabei und informieren über aktuelle Stellenanzeigen.
www.healthcareer.ruhr

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Barrierefreies Reisen im Alter https://ovital-pflege.de/die-barrierenfreie-reise-im-alter/ Wed, 28 Aug 2019 08:38:39 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3305 Von Daniela Krautsack

Viele ältere Menschen sind mobil eingeschränkt, sozial isoliert und trauen sich das Abenteuer ‚reisen‘ gar nicht mehr zu. Es ist aber nie zu spät, Träume wahr werden zu lassen. Barrierefreies Reisen im Alter hilft, angstfrei in den Urlaub zu fahren. Unter dem Titel „Mit 80 Jahren um die Welt“ unternahmen kürzlich sechs ältere Menschen die […]

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Von Daniela Krautsack

Viele ältere Menschen sind mobil eingeschränkt, sozial isoliert und trauen sich das Abenteuer ‚reisen‘ gar nicht mehr zu. Es ist aber nie zu spät, Träume wahr werden zu lassen. Barrierefreies Reisen im Alter hilft, angstfrei in den Urlaub zu fahren.

Unter dem Titel „Mit 80 Jahren um die Welt“ unternahmen kürzlich sechs ältere Menschen die coolste Seniorenreise ihres Lebens. Auf Einladung des ZDF entdeckten sie fremde Länder und besuchten exotische Plätze.

Die große weite Welt hatten die Reiseteilnehmer trotz ihres hohen Alters zuvor noch nicht kennengelernt. Verblüffende Begegnungen, fremde Kulturen und exotische Orte erwarteten sie in Kuba, Peru, Kanada, Japan, Kambodscha und Thailand. Mit viel Herzlichkeit und der geballten Lebenserfahrung von sechs 80-Jährigen, ließen sie sich auf unbekannte Abenteuer ein. Persönliche Schicksalsschläge, die Gemeinschaft in der Gruppe und der Umgang mit dem Thema Alter und alten Menschen in unserer Gesellschaft waren wichtige Aspekte dieser faszinierenden Reise.

Doch nicht alle älteren Menschen sind so fit wie Schäfer Ernst, der mit Anfang 80 noch Alpakas hebt und quer Feld ein durchs Hochland der Anden Perus marschiert. Das gilt es bei der Planung einer barrierefreien Reise zu beachten.

Warum ist barrierefreies Reisen im Alter für Ihre Liebsten so wichtig?

Reisen hat nichts mit der Destination zu tun. Es hat mit dem Mut zu tun, einmal andere Ecken kennenzulernen. Reisen erweitert den Horizont, da man sich selber auf eine gewisse Art und Weise in einer anderen Umgebung neu kennenlernt. Eine Reise ’schweisst zusammen‘ – Freundschaften zwischen alten Menschen sind möglich und helfen in einsamen Zeiten. Egal, ob das eine Busreise an die Ostseeküste oder eine Weltreise durch 6 Länder ist.

Seniorengerecht reisen

Damit das Reisen im Alter entspannt bleibt und uneingeschränkt Freude macht, sollte der Urlaub vorab gut geplant werden. Wohin die Reise geht, kommt auf die persönlichen Vorlieben an. Eine Städtereise, Wandern in den Bergen, ein ausgedehnter Urlaub am Strand oder abwechslungsreiche Fernreisen – all dies ist im Alter noch möglich. An erster Stelle sollte vor der Entscheidung für eine Seniorenreise die Beratung beim Hausarzt stehen. Der kann nicht nur zu möglicherweise nötigen Impfungen beraten, sondern auch Hinweise zu regelmäßig einzunehmenden Medikamenten geben.

Eine Seniorenreise ist besonders schön, wenn sie barrierefrei ist. Quelle: Canva.com

Aber – geht denn das überhaupt? Kann man als Mensch mit Mobilitätseinschränkungen eine Kreuzfahrt machen oder ein Segeltörn, eine Fernreise oder einen Campingurlaub? Das Konzept Barrierefreies Reisen im Alter macht es möglich. Es ist nur eine Frage der Reiselust und der richtigen Organisation. Und natürlich muss man bereit sein, hin und wieder ein paar Zugeständnisse zu machen. Das aber müssen Menschen ohne Behinderung auch.

Barrierefreie Hotels

Es ist noch nicht so lange her, dass im „Frankfurter Urteil“ das Recht auf einen „behindertenfreien Urlaub“ erwirkt wurde. 1980 war das. Heute würde niemand mehr auf die Idee kommen, einen Urlaub zu erwarten, in dem keine Menschen mit Handicaps sind. Wie auch? Die Zahl der älteren Menschen steigt und mit ihnen auch die Zahl derer, die körperlich beeinträchtigt sind.

Die Urlaubsangebote für mobilitätseingeschränkte Personen werden immer attraktiver. Trotzdem ist es für Menschen mit Handicap immer noch eine Herausforderung, sich auf die Suche nach einer passenden Unterkunft zu machen. Nicht alle Hotels, die damit werben, „barrierefrei“ zu sein, sind es denn auch wirklich. Oft ist der Wellnessbereich für RollstuhlfahrerInnen nicht benutzbar. Das sei ein harmloses Beispiel, meint eine Dame im Internet, die aufgrund ihrer Polioerkrankung seit Jahrzehnten im Rollstuhl sitzt. Als sie vor Jahren auf Kreta war, besaß das angeblich „barrierefreie“ Hotel nicht einmal einen Lift. Auf ihre Frage, wie sie mit dem Rollstuhl in den dritten Stock kommen solle, zuckte der Wirt mit den Achseln und meinte: „Ich trage Sie einfach rauf.“

Die barrierefreie Reise beginnt bei der Planung des Urlaubsziels

Die Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“ empfiehlt Reiseziele, die sich auf Gäste mit Mobilitätseinschränkungen, Hörbehinderungen, gehörlose Menschen, Sehbehinderungen und blinde Gäste eingestellt haben.

Ob in der Stadt, in den Bergen oder an der See – jede der barrierefreien Urlaubsregionen hat ein unverwechselbares Profil.

Folgende Reisegebiete für ‚Barrierefreies Reisen im Alter‘ laden zu einem Besuch ein:

  • die Eifel mit dem Nationalpark Eifel, einer Landschaft zwischen Wald, Wasser und Vulkanen,
  • die Stadt Erfurt mit ihrer romantischen mittelalterlichen Altstadt und dem bekannten Ensemble von Dom und Severikirche,
  • das Fränkische Seenland mit attraktiven Freizeitanlagen zum Baden, Surfen, Segeln und Radfahren in abwechslungsreicher Landschaft,
  • Ostfriesland mit dem UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer, Moor- und Parklandschaften,
  • die Stadt Magdeburg als Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts mit einer 1200-jährigen wechselvollen Geschichte
  • die Niederlausitz, die typisch märkische Wald- und Seenlandschaft
  • das Ruppiner Seenland mit vielfältigen Wassersportmöglichkeiten, Kanälen und Flüssen sowie
  • die Sächsische Schweiz mit dem Nationalpark und der beeindruckenden Landschaft des Elbsandsteingebirges.

Am schönsten sind die ganz einfachen Momente

Trotz vieler spannender Erlebnisse der 6 Senioren, die sich mit ZDF auf die Reise um die Welt machten, wie jene in Kanadas ungezähmter Natur, dem Motorschirmfliegen an der Steilküste Limas oder der Pflege uralter Traditionen bei einer japanischen Teezeremonie: Alle gaben an, dass das Holzhacken, das am Lagerfeuer sitzen und Lebensgeschichten austauschen zu den Highlights der vierwöchigen Reise gehörten.

Seniorenreise ab 80. Diese Menschen erfüllen sich einen Reisetraum. Copyright: ZDF

Die Senioren teilten ihre Erinnerungen und Geschichten von früher miteinander. Das waren Erinnerungen an Kartoffeln, die im Lagerfreuer gebraten wurde oder das Gänse hüten nach der Schule. „Wir fühlten uns alle in die Jugend zurückversetzt. Das war schön“, sagt die 81jährige Marianne. „Das war das Highlight dieser Reise. Wir haben diesen Abend genossen, das war spitze“, sagt auch Schäfer Ernst.

Es braucht den gemeinsamen Ausflug und die Gruppendynamik, um solche Erinnerungen anzustoßen. Ovital veranstaltet immer wieder Ausflüge, bei denen Barrierefreies Reisen im Alter im Fokus steht. Seniorinnen und Senioren, auch jene mit mobilen Einschränkungen, sind daher herzlich willkommen!

 

Seniorenreise an die Ostsee

Unsere Seniorenreise – Gesellig, gemütlich und gut betreut

 

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Mit Diabetes genussvoll essen https://ovital-pflege.de/mit-diabetes-genussvoll-essen/ Fri, 02 Aug 2019 13:37:09 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3287 Von Daniela Krautsack

Diabetes mellitus, im Volkstümlichen auch «Zuckerkrankheit» genannt, ist eine Stoffwechselstörung. Betroffene müssen auf ihre Ernährung achten! Das heißt aber nicht, dass sie sich nicht weiterhin genussvoll ernähren können. Diabetes verursacht einen erhöhten Zuckerspiegel im Blut. Das kann über die Jahre ohne Behandlung schwerwiegende Folgen haben.   Es gibt zwei Arten von Diabetes. Diabetes Typ 1 […]

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Von Daniela Krautsack

Diabetes mellitus, im Volkstümlichen auch «Zuckerkrankheit» genannt, ist eine Stoffwechselstörung. Betroffene müssen auf ihre Ernährung achten! Das heißt aber nicht, dass sie sich nicht weiterhin genussvoll ernähren können. Diabetes verursacht einen erhöhten Zuckerspiegel im Blut. Das kann über die Jahre ohne Behandlung schwerwiegende Folgen haben.

 

Es gibt zwei Arten von Diabetes. Diabetes Typ 1 – diese Diabetes Form tritt oft bei jungen Menschen auf. Hier kann der Körper zu wenig oder kein Insulin mehr produzieren. Die Betroffenen müssen Insulin spritzen oder es mittels Insulinpumpe zuführen.

 

Diabetes Typ 2 – betrifft vorwiegend ältere Menschen und Personen mit Übergewicht. Aufgrund unseres Lebensstils mit wenig Bewegung und zuckerreichem Essen sind immer mehr übergewichtige Kinder und Jugendliche vom Diabetes Typ 2 betroffen. Aber auch genetische Faktoren spielen eine Rolle. Mit einer ausgewogenen, leichten Ernährung und genügend Bewegung ist es möglich, die Krankheit in den Griff zu bekommen.

 

Die Ursachen von Diabetes

Bei Diabetes spielt die Kohlenhydrat-Verdauung eine besondere Rolle. Kohlenhydrate (das ist der Oberbegriff für die verschiedenen Zuckerarten) sind Energielieferanten. Der Organismus spaltet die Kohlenhydrate aus der Nahrung in einzelne Zuckerteile auf. Bei Menschen mit Diabetes kann der Körper den Zucker nicht richtig verarbeiten. Für den Transport des Zuckers aus dem Blut in die Zellen sorgt das Hormon Insulin. Ist dieser Vorgang gestört, weil der Körper zu wenig oder gar kein Insulin produziert, bleibt der Zucker im Blut.

 

Die Folgen von Diabetes

Da ein erhöhter Blutzuckerspiegel über viele Jahre nicht oder kaum spürbar ist, leben viele Betroffene mit Diabetes Typ 2, ohne dies zu wissen. Entsprechende Symptome werden häufig erst spät erkannt. Die Betroffenen sind oft müde. Sie haben einen ausgetrockneten Mund, sind oft sehr durstig und müssen häufig zur Toilette. Zugleich kann es zu einem raschen und deutlichen Gewichtsverlust kommen. Klarheit bringt ein Arztbesuch.

 

Ein über Jahre unbehandelter Diabetes kann zu Langzeitschäden vor allem an Augen und Nieren führen. Es kommt auch oft zu Erkrankungen des Nervensystems und zu Herz-Kreislaufbeschwerden wie etwa einem Herzinfarkt.

 

Die wichtigsten Tipps

  • Bauen Sie Ihr Übergewicht ab (Intervallfasten, zucker- und salzarme Ernährung, Bewegung).
  • Bewegen Sie sich „regelmäßig“ (7.000 Schritte am Tag sind ein Minimum, wenn man älter als 65 Jahre ist).
  • Bevorzugen Sie nahrungsfaserreiche Kohlenhydrate (z. B. Vollkornprodukte) und essen Sie diese über den Tag verteilt.
  • Ballaststoffe wirken einem zu raschen Blutzuckerspiegelanstieg nach einer üppigen Mahlzeit entgegen.
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Trinken Sie nicht, um Sorgen zu ertränken.
  • Zuckerhaltige Getränke komplett weglassen!

 

Sinnvolle Zwischenmahlzeiten

  • Eine Hand voll Früchte. Bei Trauben, Kirschen und Bananen auf die Menge achten.
  • Gemüsesticks mit Quarkdip (Karotten, Stangensellerie, Paprika, Gurken, etc)
  • Naturjogurt oder Quark mit Früchten kombiniert
  • Ein Glas Milch
  • 1 Stück (Vollkorn-)Brot mit Käse, Tomaten oder Schinken

 

Genussvolle Rezepte finden Sie hier:

https://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung/Fruchtiger-Salat-mit-Grillkaese-555321.html

Copyright W&B Carsten Eichner

Buchempfehlung

Dieses Kochbuch richtet sich an alle Diabetiker, nicht nur österreichische, sondern alle aus dem deutschen Kulturkreis, die trotz ihrer Erkrankung genussvoll essen möchten. „Die Diagnose Diabetes bedeutet für Betroffene immer wieder den Verzicht auf kulinarische Genüsse. Die noch vor wenigen Jahren üblichen „strengen Diätpläne“ für Diabetiker gelten aber heute nicht mehr als zeitgemäß und sind absolut überholt“, so Andrea Hofbauer MSc, Vorsitzende des Verbandes der Diätologen Österreichs.

„Eine fettarme Ernährung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion ist wesentlich. In der Diabetesschulung ist die erste Frage der Patienten die nach geeigneten Rezepten. Diese Rezepte müssen aber auch an die heutige Zeit angepasst sein, die Patienten stellen hier enorme Anforderungen“, betont Marcus Radauer BSc.

Der Diätologe weiß, wovon er spricht. Als Haubenkoch u.a. im berühmtesten Restaurant Österreichs, dem ‚Steirereck‘ und im Vestibül in Wien erkochte er 2 Hauben und 1 Michelin Stern, bevor er seine Ausbildung als Diätologe absolvierte. Zur Zeit erweitert er seine Kenntnisse durch das Studium der angewandten Ernährungswissenschaften. Er hat deshalb Rezepte für dieses österreichisches Diabetiker-Kochbuch zusammengestellt, welches den modernen Anforderungen einer gesunden diabetesgerechten Ernährung Rechnung trägt.

Hier noch ein Link zu einem tollen Rezept aus dem Buch: Zander mit Paprika, geschmortem Kraut und Majoran – Hunger!

Slow Carbs

Kohlenhydrate mit niedrigem GI (Glykämischer Index), wie in Gemüsen, zuckerarmen Obst, Nüssen, Fleisch und Fisch, strömen langsamer und gleichmäßiger ins Blut. Sie sind die erste Wahl für die Ernährung bei Diabetes (aber auch zum Abnehmen).

 

Auf der anderen Seite bedeuten Weißbrot, Zucker, Süßigkeiten, Ketchup, Marmelade, Honig und viele mit Zucker angereicherte Fertigprodukte wahnsinnigen Stress für die überanstrengte Drüse. Denn sie enthalten in der Regel eine große Menge an schnellen Kohlenhydraten.

 

Nüsse sind Slow Carbs Superfood

Als wahres Superfood für Diabetiker haben sich Nüsse erwiesen. Obwohl Nussesser einer Studie fast 10% mehr Kalorien aufnahmen, waren sie im Vergleich zu den Nuss-Abstinenzler um 2 kg leichter. Sie hatten einen geringeren Taillenumfang, einen niedrigeren Blutdruck und bessere Blutfettwerte. Von allen Nusssorten liefern Mandeln am meisten Ballaststoffe.

Quelle: Canva.com

Sind Diabetikerprodukte bei Diabetes sinnvoll?

Menschen mit Diabetes benötigen keine speziellen Nahrungsmittel. Spezielle Diabetikerprodukte sind unnötig.

 

Welche Nährwertangaben sind für Diabetiker wichtig?

Kohlenhydrat- und Zuckergehalt pro 100 g sowie pro Portion. Eine Portion entspricht nur selten 100 g. Es ist zu beachten, dass der angegebene Zuckergehalt auf den Nährwertangaben dem a) zugesetzten und b) natürlich enthaltenen Zucker zusammen entspricht. Beim Jogurt zum Beispiel wird der zugesetzte Zucker sowie der Milchzucker kombiniert angegeben.

 

Zu viel Eiweiß belastet die Niere

Heutzutage weiß man, dass eiweißreiche Ernährungsformen für Diabetiker extrem ungünstig sind. Sie schädigen die Nieren, die bei Diabetes ohnehin zu Beeinträchtigungen neigen. Essen Sie ballaststoffreich – aber: Wer Vollkornbrot, Hülsenfrüchte und Salat eher selten auf seinem Teller hat, sollte seinen Körper langsam daran gewöhnen. Viele der unverdaulichen Bestandteile im Dickdarm werden durch Bakterien zersetzt. Dadurch entstehen Gase, die zu unangenehmen Blähungen und Völlegefühl führen können. Steigern Sie die Ballaststoffmenge also nicht zu plötzlich. Kauen Sie gründlich und trinken Sie viel, um diesen anfänglichen Verdauungsproblemen vorzubeugen.

 

Ballaststoff Tagesbedarf

Um auf empfohlene 30 Gramm Kohlenhydrate pro Tag zu kommen, gilt es, ballaststoffreiche Nahrungsmittel sorgfältig auszuwählen. Das Ballaststoff-„Tagesmenü“ könnte so aussehen:

  • 3 Scheiben Vollkornbrot
  • 1 Portion Früchtemüsli
  • 2 bis 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Kohlrabi
  • 1 Apfel
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 1 Portion Rote Grütze

 

Prävention von Typ-2-Diabetes

Kann Intervallfasten Typ-2-Diabetes verhindern? Ja. Es ist bekannt, dass Intervallfasten, bei dem tage- oder stundenweise auf Nahrung verzichtet wird, die Insulinempfindlichkeit verbessert und vor einer Fettleber schützt. Ein Wissenschaftlerteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke hat nun in einer Studie einen Mechanismus entdeckt, über welchen das Intervallfasten auch vor Diabetes Typ-2 schützen könnte.

 

Intervallfasten lässt Fett der Bauchspeicheldrüse schmelzen

Das Wissenschaftlerteam teilte Mäuse, die für Diabetes anfällig waren, in zwei Gruppen. Die erste Gruppe durfte so viel fressen, wie sie wollte. Die zweite Gruppe erhielt eine Intervallfasten-Kur. Jeden zweiten Tag erhielten die Mäuse kein Futter, an den anderen Tagen konnten sie nach Belieben fressen. Nach fünf Wochen konnten die Forschenden feststellen, dass sich in der ersten Gruppe Fettzellen in der Bauchspeicheldrüse ansammelten. Die Tiere der zweiten Gruppe wiesen dagegen kaum Fetteinlagerungen auf.

 

Intervallfasten könnte bald als vielversprechende Therapie zum Einsatz kommen. Die Vorteile dabei sind, dass sich das Fasten leicht in den Alltag integrieren lässt und ohne Medikamente auskommt.

 

Soviel Bewegung wie möglich machen

Menschen mit Diabetes mellitus, die mindestens 1,5 km pro Tag gehen, halbieren ihr Risiko zu sterben um die Hälfte. Ihr Risiko, an einer kardiovaskulären Erkrankung außer einer koronaren Herzkrankheit zu sterben (z.B. Schlaganfall, Folge einer Hypertonie, Folge einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit), reduziert sich sogar auf ein Fünftel.

 

Wie viel man sich am Tag bewegt, kann man heute durch Smartphone-Apps (wie Health, Runtastic oder Runkeeper, erhältlich in App-Stores) leicht nachverfolgen.

 

Foto: Health App

 

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Yoga kennt kein Alter https://ovital-pflege.de/yoga-kennt-kein-alter/ Tue, 23 Jul 2019 21:56:56 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3273 Von Daniela Krautsack

Dass sich auch Senioren noch fit halten können und sollen, bestätigen Wissenschaftler und Gesundheitsexperten weltweit. Yoga kennt kein Alter – das heisst, es ist bis ins hohe Alter möglich. „Nach einer Stunde Yoga geht es mir immer besser. Ich fühle mich locker und leicht“, sagt eine 90-Jährige nach einer Bewegungseinheit mit ihrer Yoga-Trainerin. Die Yoga-Einheit […]

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Von Daniela Krautsack

Dass sich auch Senioren noch fit halten können und sollen, bestätigen Wissenschaftler und Gesundheitsexperten weltweit. Yoga kennt kein Alter – das heisst, es ist bis ins hohe Alter möglich.

„Nach einer Stunde Yoga geht es mir immer besser. Ich fühle mich locker und leicht“, sagt eine 90-Jährige nach einer Bewegungseinheit mit ihrer Yoga-Trainerin. Die Yoga-Einheit jeden Montagmittag ist seit 7 Jahren ein Fixpunkt in Sophias Leben. Die frühere Pharmazeutin lebt seit 30 Jahren alleine – und damit das auch so bleiben kann, trainiert sie fleißig, meist jeden Tag. Viele der Übungen lassen sich im Sitzen machen. Immer geht es darum, dass Bewegung, Atem und Geist ganzheitlich zusammenwirken. „Das ist vielleicht der größte Unterschied zur klassischen Gymnastik. Da steht doch die Übung im Mittelpunkt“, erklärt die alte Dame.

 

Anatomie erklären

Auf einem Gymnastikball sitzen, barfuß abrollen, frei aufstehen und dann stabil stehen. So lautet eine Routine, die einige Male vorgeturnt und dann auch zu Hause allein trainiert werden kann. Bewegungspädagogen, die Erfahrung im Umgang mit Senioren haben, erklären, welche Anatomie hinter den verschiedenen Übungen steckt.

 

Yoga hilft gegen Schmerzen

Yoga kann bei vielen Schmerzen und Beschwerden helfen. Die Herausforderung: Man muss etwas TUN. Und zwar regelmäßig.

Die häufigsten Ursachen für Schmerz sind schlechte Haltung, ungesunder Lebensstil, wenig Bewegung und ungesunde Ernährung. Yoga bietet ein umfangreiches Repertoire an mittlerweile gut erforschten Ansätzen um Schmerzen auf eine ganzheitliche Weise zu lindern. Entspannung, Remodellierung sowie Kräftigung des Körpers und Schulung des Geistes sind die wichtigsten Bestandteile einer heilsamen Yoga- und Pflegepraxis.

Yoga hilft gegen Migräne, Rückenschmerzen, Knieschmerzen, Verspannungen, Multipler Sklerose, bei hohem Blutdruck, Schlafstörungen, emotionaler Anspannung und Stress.

 

Was macht Yoga?

Yoga macht den Körper auf sanfte Weise stärker, hält den Geist auf Trab und die Psyche stabil. Natürlich ist das Ziel nicht, mit 80 Jahren noch den Kranich zu erlernen oder sich auf den Kopf zu stellen.

Doch sanftes Yoga kann selbst bei körperlich geschwächten Menschen Erstaunliches bewirken: Es verbessert das Körpergefühl, kräftigt Gelenke und Muskeln, stärkt die Konzentration und den Gleichgewichtssinn und kann sogar Krankheiten vorbeugen. Stärkere Beine und Gelenke vermindern zudem die Gefahr vor Stürzen. Durch gezielte Atemübungen entspannen sich Körper und Geist, die Durchblutung und der Lymphfluss werden gestärkt.

Yoga kann man alleine zu Hause machen. Aber Yogaunterricht in der Gruppe bietet sozialen Halt und Gemeinschaftsgefühl, das Wohlbefinden bringt. Das ist inzwischen oftmals bewiesen.

Quelle: Canva.com

Wenn Sie Yoga machen, achten Sie auf diese Tipps

Senioren profitieren von einfacheren Yoga-Übungen. Hier einige Tipps, worauf ältere Menschen besonders achten müssen:

  • Gut erklären: Ältere Menschen brauchen oft länger, um sich neue Bewegungsabläufe zu merken.
  • Pausen machen: Weil die Aufmerksamkeit schnell nachlässt, gibt’s kurze Unterbrechungen.
  • Nicht übertreiben: Nicht mit zu hoher Intensität trainieren; kleine, einfache Abläufe bevorzugen.
  • Visualisierungen: Sie helfen gerade älteren Menschen, sich Übungen besser vorstellen zu können.
  • Individuell üben: Immer auf die jeweiligen Fähigkeiten eingehen.

 

Altersgerechte Übungen

Wichtig ist, die Übungen an die körperlichen Kapazitäten mit all ihren Einschränkungen anzupassen. Muskeln, Knochen und Bänder sind im fortgeschrittenen Alter nicht mehr so strapazierfähig, die Kraft der Gelenke und der Motorik lassen nach. Oft kommen Beschwerden wie etwa Arthritis, Rheuma oder Herzkrankheiten hinzu – die wiederum durch Yoga gemildert werden können.

 

Yoga unter professioneller Anleitung machen

Es ist für Senioren wichtig, Yoga unter professioneller Anleitung auszuüben.

 

Der Yogalehrer sollte daher vor den Übungen Beschwerden und Einschränkungen abfragen, bevor er mit den Übungen beginnt. Je nach Vorkenntnissen und Yogastil kann es auch sinnvoll sein, eine eigene Seniorenyoga-Gruppe zu eröffnen.

 

Bei den Übungen kommt es nun weniger auf das lange Halten (kann Schmerzen verursachen) und eine perfekte Ausführung an, sondern mehr auf Wiederholungen, auf das Atmen und die Entspannung. Viele Übungen können auch so angepasst werden, dass sie den Schülern leichter fallen, etwa im Sitzen auf einem Stuhl statt auf dem Boden. Hilfsmittel, wie Gurte, Yogablöcke und -kissen können eine wertvolle Unterstützung liefern.

 

Besonders wichtig ist es, dass jeder selbst in sich hineinhorcht und seine Grenzen nicht überschreitet.

 

Yoga Übungen für Senioren

Im Folgenden ein paar beispielhafte Übungen, die sich für Senioren eignen und jeweils an die Fähigkeiten des einzelnen angepasst werden können:

 

Die Katze (Marjaryasana)

Marjayasana ahmt den Katzenbuckel nach, löst Verspannungen in Rücken und Nacken und hilft gegen Müdigkeit. Außerdem regt die Asana die Verdauung und die Durchblutung an.

Hier kann etwa ein Stuhl zur Hilfe genommen werden.

Quelle: asanayoga.de

 

Stellung des Kindes (Balasana)

Eine weitere Übung im Knien ist Stellung des Kindes (Balasana) . Diese Asana ist wunderbar zur Entspannung und wird oft vor, nach und zwischen anderen Yogaübungen praktiziert.

Sie hilft gegen Kopfschmerzen und Schwindel, beruhigt den Geist und die Nerven, den Rücken und die Schultern.

Quelle: asanayoga.de

 

Der Krieger (Virabhadrasana)

Wem das Knien schwerfällt (und für alle anderen) empfehlen sich die ersten beiden Krieger-Posen . Hier spielt das Atmen und die Dehnung eine wichtige Rolle. Die Muskulatur wird sanft gestreckt und der Gleichgewichtssinn, die Konzentration und die Lunge gestärkt.

Quelle: asanayoga.de

Weiterer Link zum Nachlesen:

Hilft Yoga bei Schmerzen?

 

Der YOGA – Sonnengruß

Teile des Sonnengrußes eignen sich wunderbar für Senioren, um die Atmung zu vertiefen und den ganzen Körper zu entspannen. Du kannst Tadasana (Berghaltung) inklusive Streckung der Arme nach oben üben sowie den herabschauenden Hund (Adho Mukha Svanasana) – gegebenenfalls mit einem Stuhl als Stütze.

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Empathie-Design für Demenzkranke https://ovital-pflege.de/empathie-design-fuer-demenzkranke/ Sun, 14 Jul 2019 09:50:37 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3192 Von Daniela Krautsack

In Seniorenheim ‚Am Park’ in Erfurt sieht es aus wie zu DDR-Zeiten. Möbel aus den 50er Jahren, eine alte Singer Nähmaschine, handgehäkelte Tischdecken und aufgemalte Sonntagshüte an der Wand versetzen die Bewohner in ihre frühen Jahre zurück. Empathie-Design heisst das neue Schlagwort. Demenzkranke Menschen in die Vergangenheit holen und dadurch Wohlbefinden auslösen – das will […]

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Von Daniela Krautsack

In Seniorenheim ‚Am Park’ in Erfurt sieht es aus wie zu DDR-Zeiten. Möbel aus den 50er Jahren, eine alte Singer Nähmaschine, handgehäkelte Tischdecken und aufgemalte Sonntagshüte an der Wand versetzen die Bewohner in ihre frühen Jahre zurück. Empathie-Design heisst das neue Schlagwort. Demenzkranke Menschen in die Vergangenheit holen und dadurch Wohlbefinden auslösen – das will Empathie-Design.

 

Vertrautes Einrichtungsdesign

Die Senioren, die in dieser Residenz wohnen, leiden an Demenz und können sich an die Jahre nach der Wende eigentlich nicht erinnern. Um ihnen den Alltag doch vertrauter und mit Wohlbefinden zu gestalten, haben sich die Pfleger des Heims etwas Besonderes einfallen lassen: alles im Umfeld der Senioren erinnert an die DDR.

 

An Erinnerungen anknüpfen

Die Prägungsphase der Senioren spiele für die Mitarbeiter eine wichtige Rolle, erklärte die Heimleiterin in einem Interview. Diese finde zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr statt. Für die Bewohner sei das die DDR-Zeit gewesen. Mit der vertrauten Umgebung aus „ihrer Zeit“, bekämen sie die nötige Geborgenheit, um weiterhin aktiv zu bleiben.

 

Die therapeutischen Angebote greifen auch die biografische Erfahrungen der Senioren auf. An den Zimmertüren hängen Porträts der Heimbewohner in jungen Jahren. Auch das schafft Vertrauen. In den Fotos erkennen sie sich wieder, auf aktuellen Bildern seien sie sich fremd.

 

Lustige Anekdoten

Im nachgebauten Konsum mit alter Registrierkasse und einem Regal mit Dosen befinden sich heute Knusperflocken. Die Leiterin des AWO-Seniorenheims erzählt mit einem Augenzwinkern: „Wir haben eine Bewohnerin, die guckt, ob jemand guckt, nimmt sich ganz verstohlen ein paar Flocken und schwups ist sie wieder weg“.

Foto Daniela Krautsack (Quelle: MDR Antje Kirsten)

Die Seniorinnen und Senioren erzählen viel über die DDR, berichten die Pflegerinnen und Pfleger. Es komme immer wieder vor, dass Frauen nach ihrem Kind suchen, weil sie sich an die Zeit als junge Mutter erinnern. Für solche Momente steht ein Kinderwagen mit Puppe auf dem Flur. Es werde noch nach einem DDR-Kinderwagen gesucht, meint die Heimleiterin.

 

Lange Wartelisten

Da die Bevölkerung immer älter wird, steigt das Risiko an Demenz zu erkranken. Darauf müssen Altenheime und Pflegeheime reagieren. Mit dem Böhm-Konzept ‚DDR’ hat das AWO-Seniorenheim in Erfurt viele Menschen begeistert. Für den Pflegeprozess ist es immanent wichtig, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner wohlfühlen. Daher seien die Wartelisten für einen Platz sehr lang.

 

Angehörigen würden die Zimmer im Pflegeheim frisch, neu und modern eingerichtet sehen. Das sei für Demenzkranke die falsche Therapie, denn diese wollen am liebsten das ganz Alte, das Vertraute. Auch Fotoalben mit Schwarz-Weiß-Bildern würden sie viel besser erkennen als Farbfotos.

 

Auch das Essen wird wie damals in der DDR zubereitet und das kleine Nachmittags-Tänzchen zum DDR-Schlager ist inzwischen auch Usus.

 

Demenzdörfer rund um den Globus

Die Story erinnert an Zeitungsberichte aus dem letzten Jahr, als vermehrt über das erste Demenzdorf in Dänemark berichtet wurde. In der Hafenstadt Svendborg, das im November 2016 eröffnet wurde, leben inzwischen über 100 Demenzkranke und einige Hühner, die als Streicheltiere und zur Selbstversorgung gehalten werden. Es gibt eine Boutique, ein Lebensmittelgeschäft, Frisör, Bibliothek, Restaurant, Café, Fitnessstudio und Tanzsaal.

Foto SWNS.com 

Im 25.000 m2 großen Areal wurde ein Park und ein Teich angelegt, Gemüse- und Obstbeete gepflanzt. Die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern sich um Tiere und Pflanzen, so gut sie können. Beschäftigungstherapie, wie Erwin Böhm sie vorschlägt, nicht herumsitzen und auf den Tod warten.

Das Altstadtmuseum in Aarhus, Dänemark, hat ein „Haus der Erinnerungen“ geschaffen, das eine exakte Nachbildung einer Wohnung aus den 1950er Jahren darstellt. Es ist für Demenz-Patienten gedacht, deren Erinnerungen durch die Bilder, Geräusche und Gerüche aus dieser Zeit ausgelöst werden können. Foto: Old Town Museum

 

Zäune bauen

Kritiker machen sich Sorgen, dass Menschen, die in Demenzdörfern wohnen, von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Um die Sicherheit der alten Menschen zu gewährleisten, sind die Dörfer eingezäunt. Hier versuchen die Betreiber der Dörfer zu besänftigen. Es gäbe Türen nach draußen, diese seien aber nicht einfach zu finden. Wenn sich ein Bewohner nach draussen verirrt, würde man ihn im Notfall mit GPS orten können, der sich in den Schuhen befindet.

 

Mit Demenz zu Hause wohnen

Trotz der Diagnose Demenz können Erkrankte in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Vorausgesetzt natürlich, dass die Wohnung für Demenzkranke angepasst wird.

Durch eine Demenz Behandlung lassen sich die Beschwerden hinauszögern, aber schon bei einer beginnenden Demenz sollten Überlegungen angestellt werden, wie die Orientierung in der Wohnung in Zukunft erleichtert werden kann.

Viele Experten raten, am Wohnungsumfeld nicht viel zu verändern, eben um das Verwirren nicht noch zu verstärken. Ohne Umbaumaßnahmen und Anpassung an die Krankheit geht es leider nicht. Mehr Info dazu gibt es hier: https://www.wegweiser-demenz.de/startseite.html

 

Empathie-Design für Demenzkranke – ein Zukunftsjob

Der Beruf des ‚Empathiedesigners’ wird von Zukunftsforschern als Trendjob der Zukunft deklariert. Räume so zu designen, dass sie an die frühen Jahre von Menschen erinnern – ob zuhause, im betreuten Wohnen oder im Altenheim – dieses Service wird in der Zukunft stärker nachgefragt werden. Ein Lichtblick für Einrichtungsgestalter und solche, die es werden wollen.

 

Unsere Links zum Thema: https://ovital-pflege.de/demenz-erste-anzeigen-und-ratschlaege/

Beitragsbild: Soraya-Sarhaddi-Nelson/NPR

Mehr dazu im Original Beitrag Empathie-Design für Demenzkranke auf Ovital Pflegedienst.

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Seniorenreise an die Ostsee https://ovital-pflege.de/seniorenreise-an-die-ostsee/ Mon, 24 Jun 2019 20:00:21 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3171 Von Daniela Krautsack

„Wenn ich die Ostsee seh, brauch ich kein Meer mehr.“ Das findet auch Ralf Novy, Geschäftsführer des Ovital Pflegedienstes in Dortmund und Hagen. Seit Jahren organisiert er mit seinem Team eine Seniorenreise an die Ostsee. Auf der Seebrücke in Boltenhagen spazieren und die „Weiße Wiek“ entlang flanieren, entspannt im Strandkorb sitzen und ob strahlendem Sonnenschein […]

Mehr dazu im Original Beitrag Seniorenreise an die Ostsee auf Ovital Pflegedienst.

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Von Daniela Krautsack

„Wenn ich die Ostsee seh, brauch ich kein Meer mehr.“ Das findet auch Ralf Novy, Geschäftsführer des Ovital Pflegedienstes in Dortmund und Hagen. Seit Jahren organisiert er mit seinem Team eine Seniorenreise an die Ostsee.

Auf der Seebrücke in Boltenhagen spazieren und die „Weiße Wiek“ entlang flanieren, entspannt im Strandkorb sitzen und ob strahlendem Sonnenschein oder strömenden Regen ein Tässchen Kaffee und Kuchen genießen – 19 Seniorinnen und Senioren und 2 Pflegerinnen von Ovital Dortmund und Ovital Hagen und Chef Ralf Novy machten sich zu Pfingsten auf, um bis Fronleichnam auf Sonne, Sand, Strand, Seehunde, Schlösser und anderes Alltagsfremdes zu treffen.

Von NRW an die Ostsee – ‚Mal wieder etwas anderes sehen’, dann noch der endlose Blick aufs Wasser. Und viele sorgenfreie Gespräche – darauf freuten sich die Ausflugsteilnehmer. Copyright: Ovital

Genächtigt wurde im Hotel am See in Grevelmühlen, das im Herzen der Ostseeregion Nordwest-Mecklenburg liegt. Von dort aus unternahm die Gruppe jeden Tag Ausflüge.

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön

Die Bootsfahrten sind stets ein Highlight der Seniorenreise. Nicht nur, weil die Damen endlich ihre Sommerhüte tragen können. Mit der MS Seebär ging es auf Seehund-Jagd, wohlweislich nur mit Fernglas bewappnet.

Gut “behütete” Ladies freuen sich auf die Bootsfahrt. Copyright: Ovital

Da sich die Seehunde im Naturschutzgebiet der Halbinsel Tarnewitz sichtlich wohlfühlen, waren viele der Tiere zumindest als kleine Punkte am Horizont zu sehen.

Seehunde auf der Sandbank in der Wismarbucht bei Boltenhagen. Mit freiem Auge konnte man nur erahnen, wer sich auf der Sandbank sonnte. Copyright: Ovital

Ralf Novy wählt Boltenhagen gerne als Ausflugsziel, weil sich der Erholungsort auf ältere und gehbehinderte Gäste besonders gut eingestellt hat. Die barrierefreie lange Seebrücke lädt mit einer für Rollatoren und Rollstühle angelegten Rampe – auch ohne fremde Hilfe – zum Flanieren ein. „Dass unsere Urlaubsgäste beim Spazierengehen nicht um Hilfe bitten müssen, gibt ihnen das Gefühl, selbstbestimmt zu sein. Das unterstützen wir mit der Wahl unserer Ausflugsziele.“, sagt Ralf Novy.

Barrierefreie Seebrücke Boltenhagen – Copyright: Ovital

Löwen, die von Papptellern essen

Weil Fell und Federn Emotionen wecken, durften auch Tiere im Urlaubsprogramm nicht fehlen. Beim Besuch des Erlebnis- und Tigerparks Dassow konnten die Urlauber Tiger und Löwen bei der Fütterung und Trainingseinheit beobachten. Um die Großkatzen gesund zu halten und psychisch anzuregen, werden sie von den Tiertrainern regelmäßig bewegt.

Zur Erheiterung der Urlauber legte Löwe Liam seinen Fleischknochen sorgfältig auf die Kartonunterlage, aus der er den Knochen gezogen hatte. „Der frisst vom Pappteller – das nenne ich mal gute Manieren.“, kommentierte eine begeisterte Seniorin.

Löwe Liam schmeckt’s sichtlich besser, wenn das Fleisch am Pappteller liegt. Copyright: Ovital

Bei älteren und auch demenzerkrankten Menschen schaffen Tiere das, was Familie, Pflegepersonal und Medikamente oft nicht erreichen. Sie wirken aufgeweckter und erzählen schon mal von früher. Im Erlebnis- und Tigerpark Dassow konnten die Urlauber Alpakas, Lamas, Dromedare, Ponys, Ziegen und Papageien füttern und streicheln.

Im Erlebnis- und Tigerpark Dassow wurde mit Freude gefüttert. Copyright: Ovital

Massierte Kühe mit Facebook-Seite und Himmelstorten

Ein besonders interessantes und kulinarisches Erlebnis dieser Seniorenreise bot der Besuch im Steinbecker Hofladen. Die Milchviehherde des Bauernhofs besteht aus über 200 Melk-Kühen und ihrer Nachzucht. Diese haben viel Auslauf, werden mit Futter aus eigenem Anbei versorgt und erhalten laut Betreiber viele Streicheleinheiten. Die Kühe haben nicht nur eine eigene Facebook – Seite, es wurde ein eigener Wellness-Bereich mit Massagebürste für sie eingerichtet.

Im Hofcafé wurden die Seniorinnen und Senioren mit selbstgebackener Torte der Bäuerin im Garten verwöhnt. Beim Verspeisen der Himmelstorten, die mit Sanddorn, Himbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren gefüllt sind, wurde es plötzlich im Hofladen ganz still. Hmmmm und ahhhhhh waren die einzigen Laute.

Auch Hoppalas passieren

Dass auf einer Reise mit älteren Menschen das eine oder andere Hoppala passiert, hat die Gruppe nicht aus dem Boot geworfen. Da bleiben Rollatoren stehen, und alle packen engagiert an. Michaela von Ovital erzählt: „Die Rollatoren unserer Gruppe haben für Erstaunen und Schmunzeln gesorgt.“

Ovital-Fee Michaela Zittlau ignoriert die erstaunten Blicke anderer Urlauber – Copyright: Ovital

„Hätte der Rollator ein besseres Image, würde man auf Senioren, die einen nutzen, positiver gucken. Wir sind für die SeniorInnen und Senioren verantwortlich“, sagt Zittlau. „Weil auch demenzkranke Patienten mitfahren, müssen wir unsere Augen überall haben. Das fühlt sich manchmal an, wie bei einem Schulausflug und dann muss man schon mal einen strengeren Ton anschlagen, damit nichts Unerwartetes passiert.“

Trotzdem ist immer viel Spaß an Bord der Ovital Busse. Das Ovital-Team ist immer zu einem Späßchen aufgelegt. Fummelecke und Zickenstube heissen die Ovital Busse und das Motto lautet – „Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spaß macht.“

Copyright: Ovital

Eine heilsame Reise

Michaela rät zur Teilnahme an der Seniorenreise und den Ausflügen, die auch während des Jahres unternommen werden: „Es ist für uns immer schön zu sehen, dass die Luftveränderung, die Gruppendynamik und die gemeinsamen Unternehmungen für viele richtiggehend heilsam sind. Sauerstoffflaschen und Rollatoren werden plötzlich viel weniger oder gar nicht gebraucht. Es wird mit Begeisterung und viel mehr als sonst gegessen. Das Lachen und die fröhlichen Gesichter sind auch für uns Pflegerinnen eine Wohltat.“

Ein Potpourri unserer Sommerreise 2019. Copyright: Ovital

Mit Fragebögen wollte man das Kennenlernen erleichtern und zu interessanten Gesprächen motivieren. Im Pflegeprozess ist das Erfragen von Wünschen und Feedback ein wichtiger Schritt. Es wurde aber auch ohne Fragebogen munter geschnackt, man traf sich abends noch auf einen Drink; die einen erzählten von ihrer Familie, die anderen spielten Karten.

Copyright: Ovital

 

Das Ovital-Team freut sich auf die nächste Seniorenreise – kommen Sie doch auch mit!

Copyright: Ovital

 

Wir waren nicht das erste Mal an der Ostsee: https://ovital-pflege.de/boltenhagen-seniorenurlaub/

 

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Therapiepuppe im Einsatz gegen Demenz https://ovital-pflege.de/therapiepuppe-im-einsatz-gegen-demenz/ Fri, 31 May 2019 15:35:53 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3151 Von Daniela Krautsack

„Ich habe meinem Vater gestern eine Puppe ins Heim gebracht. Obwohl er in Seitenlage im Bett lag, hat er mit beiden Händen danach gegriffen. Dann hat er gelächelt.“ So beschreibt Gabi H. die Situation, als sie ihrem Vater eine Therapiepuppe gab. Sie beschreibt enthusiastisch, dass die Idee einer Therapiepuppe für ihren Vater wie auch für […]

Mehr dazu im Original Beitrag Therapiepuppe im Einsatz gegen Demenz auf Ovital Pflegedienst.

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Von Daniela Krautsack

„Ich habe meinem Vater gestern eine Puppe ins Heim gebracht. Obwohl er in Seitenlage im Bett lag, hat er mit beiden Händen danach gegriffen. Dann hat er gelächelt.“ So beschreibt Gabi H. die Situation, als sie ihrem Vater eine Therapiepuppe gab. Sie beschreibt enthusiastisch, dass die Idee einer Therapiepuppe für ihren Vater wie auch für sie emotional wie auch therapeutisch zur Erinnerungsarbeit eingesetzt ein Volltreffen war.

Kuscheln unlimited

„Dann habe ich ihn gefragt, wie wir die Puppe nennen sollen. Wie aus der Pistole geschossen kam ein Name, mit dem er uns Kinder damals immer rief, wenn wir ausgelassen herumgetollt sind und die Familie zum Lachen oder auf die Palme brachten. Mit der Therapiepuppe in der Hand sieht er so glücklich aus. Jetzt hat er etwas zum Kuscheln und lieb haben. Auch alte Menschen brauchen das. Es muss schlimm sein, in einem Körper gefangen zu sein, der nichts mehr macht wie früher.“ Gabi H. ist eine von vielen glücklichen Kunden von Therapiepuppen, die einem Elternteil Erinnerungen beschert und immer wieder einen glückseligen Blick aufs Gesicht zaubern.

Rosa H. erzählt: „Meine Mutter hat einen Plüschhund, mit dem sie immer einschläft und ich habe ähnliches auch bei anderen alten Menschen in dem Pflegewohnheim gesehen, in dem meine Mutter seit einigen Jahren lebt. Jeder Mensch sehnt sich nach Berührungen. Dafür ist man nie zu alt. Auch, wenn es nur ein Stofftier oder eine Puppe ist.“

Die Kraft der Puppen

Zunächst finden Angehörige von erwachsenen Pflegebedürftigen das Konzept von Therapiepuppen seltsam. Die Erfolge sprechen aber für sich. Viele Demenzkranke erinnern sich plötzlich an die Zeit, in der sie Eltern wurden oder glauben, dass sie selber noch im Kindesalter sind. Dann ähneln sie in ihrem Verhalten wie dem von Kindern.

Ersteres löst einen großen Beschützerinstinkt aus und sie haben das Bedürfnis, sich um jemanden zu kümmern. Bei letzterem brauchen sie ein Objekt zum Liebhaben und freuen sich über etwas, das sie tröstet. Viele der optisch realitätsnah gestalteten Therapiepuppen helfen dabei.

Durch die Puppen wird non-verbal kommuniziert

Patienten, die verbal nur noch schwer erreichbar sind, können mit den Puppen interagieren und kommunizieren. Vielen Personen, die in ihrer eigenen Welt versunken und kaum bis gar nicht mehr ansprechbar sind, wird dadurch die Möglichkeit gegeben sich auszudrücken und zu verständigen. Das erleichtert die Arbeit mit den Pflegebedürftigen in vielen Bereichen, sodass sich ihr allgemeiner Zustand auf oft bemerkenswerte Weise verbessert.

Insgesamt scheinen Patientinnen für die Puppen empfänglicher zur sein als Patienten. Dies ist vermutlich in der Mutterrolle der Frau begründet.

Der Nutzen der Puppen

Die Therapiepuppen können vielseitig im Umgang mit den Demenzkranken eingesetzt werden. So zum Beispiel bei der Bewegungstherapie oder beim Gedächtnistraining. Aber auch die tägliche Pflege kann durch die Puppen unterstützt werden.

Viele Patienten bauen eine Art Vertrauensverhältnis zu den Puppen auf und sehen sie als Freund, der ihnen zur Seite steht. So können sie beispielsweise auch bei der Pflegearbeit oder beim Bewegungstraining zur Mitwirkung motiviert werden, wenn die Puppe ein Teil dieses Vorgangs ist. Gerade bei schwierigen oder unangenehmen Behandlungsabläufen kann dies für Patient und Pfleger den Prozess erleichtern.

Sinnbringer und Stressfresser

Das Kümmern und im Arm halten beim Umgang mit den Puppen spricht viele Sinne an. Die Patienten werden auf einer emotionalen Ebene erreicht, die mit Worten nur noch bedingt oder gar nicht möglich ist. Dadurch entsteht ein Gefühl von Nähe und Geborgenheit. Ähnlich wie bei in der Pflege eingesetzten Tieren, ist zu beobachten, wie Demenzkranke auf emotionaler Ebene starke Reaktionen zeigen, wenn sie sich mit der Puppe beschäftigen. Die geweckten Emotionen äußern sich meist in Form von Freude, Begeisterung oder Neugier und derartige positive Gefühle wirken beispielsweise Stress entgegen.

Copyright: Joyk Therapiepuppe (links) und Kumquats Therapiepuppe (rechts)

Durch die Interaktion mit den Puppen und die dabei angesprochenen Sinne werden bei den Patienten die Wahrnehmung und die Aufmerksamkeit geschärft. Dies ermutigt und fördert die Aktivität des älteren Menschen.

Therapiepuppen schaffen Vertrauen

Viele Pflegefachkräfte stellen bei Verwendung von Therapiepuppen schnell fest, dass über die Puppe Vertrauen zu den Pflegebedürftigen aufgebaut werden kann. Die gewohnte Rolle zwischen Betreuungskraft und Patient werde aufgebrochen, ohne dass die Wertschätzung verloren gehe, berichten die Betreuungsfachkräfte.

Joyk Empathiepuppen

Living Puppets

 

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Mit Gedächtnistraining bleiben Sie im Alter fit! https://ovital-pflege.de/mit-gedaechtnistraining-bleiben-sie-im-alter-fit/ Mon, 20 May 2019 19:59:05 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3134 Von Daniela Krautsack

Unser Gehirn muss trainiert werden, da es sonst schrumpft wie ein Muskel. Unsere Zellen und Verbindungen verkümmern, wenn wir sie nicht aktivieren. Die Lösung: Regelmäßiges Gedächtnistraining. „Wer rastet, der rostet“ Dieser Satz gilt auch für unsere Zellen im Gehirn; deshalb trainieren wir unser Gehirn. Wen sprechen wir mit dieser Aussage an? Rentner, die geistig unterfordert […]

Mehr dazu im Original Beitrag Mit Gedächtnistraining bleiben Sie im Alter fit! auf Ovital Pflegedienst.

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Von Daniela Krautsack

Unser Gehirn muss trainiert werden, da es sonst schrumpft wie ein Muskel. Unsere Zellen und Verbindungen verkümmern, wenn wir sie nicht aktivieren. Die Lösung: Regelmäßiges Gedächtnistraining.

„Wer rastet, der rostet“

Dieser Satz gilt auch für unsere Zellen im Gehirn; deshalb trainieren wir unser Gehirn. Wen sprechen wir mit dieser Aussage an? Rentner, die geistig unterfordert sind. Körperlich eingeschränkte Senioren, die nicht mehr regelmäßig an ihren sozialen Unternehmungen teilnehmen können. Ältere Menschen, die einfach keine Lust mehr an Lernen oder an Bewegung haben. All diesen Menschen empfehlen wir, ihr Gedächtnis und die Lernprozesse wieder zu reaktivieren.

„Was du nicht benutzt, verlierst du!“

Um den Gesamtzusammenhang besser zu verstehen, müssen wir dieses fundamentale Prinzip der Evolution beachten. Unser Gehirn unterliegt den Gesetzen der Evolution. Genau dieses evolutionäre Gesetz gilt nicht nur für jedes unserer Körperteile, sondern für jede einzelne Zelle unseres Körpers.

Dieses Naturgesetz wird wohl nirgends so schnell deutlich wie in der Raumfahrt. Wenn die Astronauten nicht täglich auf der Raumstation ISS trainieren würden, dann wären sie nach ihrer Landung zurück auf der Erde kaum in der Lage, selbstständig aus der Landekapsel auszusteigen; geschweige denn drei Schritte zu gehen.

Gedächtnistraining bei Demenz

Bei Menschen mit Demenz zielt das Gedächtnistraining auf andere Bereiche ab. Rätsel zu lösen und Mensch ärgere Dich zu spielen kann keine Demenz heilen. Gedächtnistraining kann jedoch bei sekundären Demenzen rehabilitativ eingesetzt werden.

Es kann das Selbstwertgefühl steigern. Soziale Kompetenzen werden durch die Teilhabe an Gruppenangeboten gefördert. Es werden soziale Kontakte geknüpft. Die Kommunikation wird gefördert.

Es kann auf vorhandene Lebenserfahrung zurückgegriffen werden, auf erlernte Ressourcen und Erfahrungen. Wir können eine positive Lebensbilanzierung schaffen, wenn wir unser Gedächtnis trainieren.

Wer profitiert aus Erfahrungen wie?

Einer Frau mit Demenz gelingen ausgewählte Rechenaufgaben, da Sie früher als Verkäuferin gearbeitet. Ein Schreiner erkennt Werkzeug nur durch Fühlen in einem Tastsäckchen. Eine Frau erkennt Lieder an der Melodie und kann diese Mitsingen, da sie ihr halbes Leben in einem Kirchenchor gesungen hat. Ein Koch erkennt Gewürze und andere Lebensmittel beim Geruchs-Memory. Eine ehemalige Erzieherin kann Quizfragen rund um das Thema „Märchen“ beantworten.

 

Foto: fotolia.de – Lisa Klaus

Wie trainieren?

Gerade für Senioren sind Rätsel eine gute Möglichkeit, das Gedächtnis anzuregen und zugleich das Selbstwertgefühl zu steigern. ‚Reimrätsel‘ zu vertrauten Themen passen die gesuchten Wörter immer einem bestimmten Thema an, z.B. ‚Glücksbringer‘, ‚Frühlingsgefühle‘ oder ‚Friseurbesuch‘. So hilft – neben dem Reimen – auch das Assoziieren bei der Suche nach dem richtigen Begriff.

Als Alternative zu Gedächtnishilfen wie Terminkalender und Notizbuch kann man sein Gedächtnis auch durch innere Hilfen trainieren. Um z.B. Namen oder Telefonnummern besser zu behalten, gibt es viele verschiedene Tricks und Kniffe (Stangl, 2019). Wesentlich sind Konzentration, Wiederholung, Visualisierung und Organisation als Schlüssel zur guten Gedächtnisleistung.

Links.
https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Mnemotechnik.shtml#
https://www.prosieben.at/tv/galileo/videos/gedaechtnis-contest-clip2

Hier einige richtig gute Tipps, die zum Gedächtnistraining einladen:

https://www.zeitblueten.com/50-gehirnjogging-uebungen/

Gehirnjogging bedarf keines großen Aufwands. Los geht’s!

 

 

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Digitales Kondolenzbuch zum Trauern https://ovital-pflege.de/digitales-kondolenzbuch-zum-trauern/ Tue, 30 Apr 2019 16:19:44 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3116 Von Daniela Krautsack

Als ein guter Freund 2015 verstarb, war die Bestürzung in seinem mehrere tausende Freunde zählenden Profil groß. Noch immer posten Freunde und Bekannte von Kurt eine Zeile des Gedenkens. Auch 4 Jahre nach seinem Tod. Facebook ist für diese Menschen zum Kondolenzbuch geworden. Ein Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, um einer lieben verstorbenen Person […]

Mehr dazu im Original Beitrag Digitales Kondolenzbuch zum Trauern auf Ovital Pflegedienst.

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Von Daniela Krautsack

Als ein guter Freund 2015 verstarb, war die Bestürzung in seinem mehrere tausende Freunde zählenden Profil groß. Noch immer posten Freunde und Bekannte von Kurt eine Zeile des Gedenkens. Auch 4 Jahre nach seinem Tod. Facebook ist für diese Menschen zum Kondolenzbuch geworden. Ein Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, um einer lieben verstorbenen Person zu gedenken und gemeinsam zu trauern.

2,37 Milliarden Menschen nutzen Facebook derzeit weltweit. Trotz Krisen und Datenschutzproblemen steigt die Zahl der Nutzer weiter. In den kommenden Jahren wird aber auch die Zahl der verstorbenen Netzwerker dramatisch steigen. Dadurch wird der Umgang mit dem sogenannten ‚virtuellen Erbe’ thematisiert.

 

Hat Facebook 2070 mehr tote als lebende Nutzer?

Bei Facebook könnten in 50 Jahren mehr tote als lebende Nutzer registriert sein. Das geht aus einer aktuellen Studie des Oxford Internet Institute in Großbritannien hervor.

Mindestens 1,4 Milliarden Facebook-Mitglieder werden bis 2100 sterben. Das basiert auf der Grundlage von Nutzerzahlen (2018) sowie UN-Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung.

 

Facebook-Daten als Kultur-Archiv

Die wachsende Zahl gestorbener Facebook-Mitglieder wirft wichtige Fragen zum virtuellen Erbe der Nutzer von sozialen Netzwerken auf. Der Forscher David Watson benennt die Archive digitaler Netzwerkplattformen als historische Archive menschlicher Kultur. Es sei wichtig, dass der Zugang zu diesen Daten nicht nur einem einzigen profitorientierten Unternehmen zur Verfügung stünden. „Wir müssen sicherstellen, dass zukünftige Generationen unser digitales Erbe nutzen können, um ihre Geschichte zu verstehen“, sagte Watson.

Copyright Shutterstock

 

Das digitale Kondolenzbuch kommt

Bald werden Freunde und Bekannte auf den Facebook-Profilen von verstorbenen Menschen Nachrichten hinterlassen können. Das digitale Kondolenzbuch soll in einem eigenen Bereich jenseits der Chronik stattfinden.

Bislang haben Nutzer von Facebook die Möglichkeit, eine Person zu benennen, die in dem Fall des eigenen Ablebens das Facebook-Konto übernimmt. Diese Person kann das Profilbild wechseln, einen Beitrag in der Chronik verfassen und Freundschaftsanfragen beantworten. Über dem Namen des toten Mitglieds erscheint zudem der Schriftzug „In Erinnerung an“.

 

Mehr Rechte für digitale Nachlassverwalter

Wie das Unternehmen vor kurzem bekannt gab, soll auf Facebook nun ein Ort des Gedenkens geschaffen werden. Bislang war dies nur auf der Timeline möglich. Der Nachlassverwalter für das jeweilige Profil soll entscheiden dürfen, wer die Gedenknachrichten sehen kann und auch einzelne Nachrichten löschen können. Facebook-Mitglieder, die noch keinen Nachlassverwalter benannt haben, können das in den Einstellungen tun (–> Konto verwalten –> Namen eines Freundes/einer Freundin ein und klicke auf Hinzufügen).

 

Digitaler Nachlass

Mit dem Einrichten von Nasslassverwaltschaften werden auch verstörende automatisierte Rundmails eingestellt. So kommt es häufig vor, dass Facebook die Freunde eines Verstorbenen auf dessen bevorstehenden Geburtstag hinweist. Das ist auch mir vor kurzem passiert, als ich an den Geburtstag eines Freundes erinnert wurde, der sich vor einem Jahr das Leben nahm. Noch immer posten Bekannte, die von seinem Tod nicht informiert wurden, Luftballons und lustige Smileys.

Ebenso schwierig ist der Umgang mit anderen Bereichen des digitalen Nachlasses, etwa mit Blogs und anderen Online-Aktivitäten. Einheitliche Regeln, um an Passwörter zu gelangen und die Internet-Aktivitäten der Verstorbenen einzustellen, gibt es noch nicht. Auf das Sterben muss sich die digitale Welt erst einrichten.

 

Zu Lebzeiten den digitalen Nachlass regeln

Webseiten bieten an, Passwörter von E-Mail-Accounts, Ebay-, Facebook- und anderer Profile zu hinterlegen. Das ist wichtig, um den digitalen Nachlass schon zu Lebzeiten zu regeln. Die Unternehmen senden dann alle Passwörter nach dem Ableben des Kunden an den Partner oder eine vorher vereinbarte Person.

So funktioniert auch das Angebot der Firma Securesafe. Die Schweizer bieten ein Bankschließfach für Passwörter und alles andere, was digitalisierten Wert hat.

Auf der Onlineplattform des Berliner Unternehmens mymoria.de kann man mit einigen Mausklicks sein Begräbnis planen. Mymoria.de versteht sich als „digitales Bestattungshaus“, das mit seinem Angebot den Beerdigungsmarkt ins Netz bringt und damit auch verändern will.

Auf über 1 Mio. monatliche Zugriffe kommt die Webseite strassederbesten.de. Die Seite sieht sich als digitales Kondolenzbuch und virtueller Friedhof. Sie können ein virtuelles Grab in einer hügeligen Landschaft platzieren oder nach eigener Vorstellung frei gestalten.

Die Afterlife-App lastHello ermöglicht es, nach dem Ableben Informationen und Nachrichten aller Art an beliebige Personen zu versenden. Ein Testament auf Video aufzunehmen und hochzuladen ist rechtlich nicht bindend. Dazu braucht es ein handschriftlich geschriebenes und unterschriebenes Testament. Man könne lastHello aber mitteilen, wo sich das Testament befindet („etwa wo genau bei dir daheim oder bei welchem Notar“).

Davon rate ich ab.

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Auszeichnung für Projekte, die Einsamkeit im Alter vorbeugen https://ovital-pflege.de/auszeichnung-fuer-projekte-die-einsamkeit-im-alter-vorbeugen/ Sat, 20 Apr 2019 13:32:58 +0000 https://ovital-pflege.de/?p=3099 Von Daniela Krautsack

Vor kurzem fand in Berlin der Fachkongress „Einsamkeit im Alter vorbeugen” unter dem Motto „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ statt. Dabei würdigte die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey Projekte, die sich gegen soziale Isolation im Alter einsetzen. Einsamkeit im Alter ist ein vielschichtiges Phänomen mit unterschiedlichsten Ursachen. Vor allem ältere Menschen sind betroffen und brauchen Unterstützung. „Wir wollen […]

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Von Daniela Krautsack

Vor kurzem fand in Berlin der Fachkongress „Einsamkeit im Alter vorbeugen” unter dem Motto „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ statt. Dabei würdigte die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey Projekte, die sich gegen soziale Isolation im Alter einsetzen.

Einsamkeit im Alter ist ein vielschichtiges Phänomen mit unterschiedlichsten Ursachen. Vor allem ältere Menschen sind betroffen und brauchen Unterstützung.

„Wir wollen uns um die Menschen kümmern, die einsam sind oder von Einsamkeit bedroht sind. Jede und jeder einzelne kann das im eigenen Lebensumfeld tun: in der Nachbarschaft und sogar in der eigenen Familie. Einsamkeit vorzubeugen ist aber auch eine Aufgabe der Gesellschaft. Es ist nicht gut, wenn es dem Zufall überlassen bleibt, ob sich jemand kümmert. Wir brauchen gute Ideen und Angebote, die funktionieren und wirken.”, sagte die Ministerin.

Nicht jeder, der alleine ist, ist einsam

Prof. Dr. Ursula Lehr, ehemalige Bundesseniorenministerin meint zum Thema: „Nicht jeder, der alleine ist und alleine lebt und viel Zeit des Tages allein verbringt, ist einsam. Manche wollen ja ganz gerne allein sein und sich sammeln um was zu können. An muss also mit viel Feingefühl herausfinden: Ist der Mensch einsam? Dann muss ihm geholfen werden. Am ehesten kann man älteren Menschen helfen, wenn man ihnen eine Aufgabe gibt. The feeling of being needed, das Gefühl gebraucht zu werden – das ist entscheidender als ständigen Kontakt.“

Ältere Menschen sind heute sehr aktiv. Die Rentenzeit ist aber ein neuer Lebensabschnitt. Der muss gestaltet werden. Es gibt viele Menschen, die das von alleine nicht schaffen. Die gesellschaftliche Aufgabe unserer Gesellschaft ist es, Lösungen zu finden, damit diese Menschen aktiv am Leben mitmachen können.

Lösungen gibt es viele

Soziale Kontakte sind entscheidend für die Lebensqualität der Menschen, auch jenseits der Familie, weil die Familien nicht mehr zusammenhocken. Schicksalsschläge wie Tod, Erkrankung, aber auch Armut steigern das Risiko sozialer Isolation und Vereinsamung bei älteren Menschen. Weil Einsamkeit viele Gesichter und viele Gründe hat, gibt es nicht eine Lösung, sondern viele.

Wie vielfältig das Engagement, die Ideen und die Lösungswege sind, beweist dieser Wettbewerb. Die Ministerin sagt in ihrer Rede: “ Wir wollen das Engagement jener, die Lösungen gegen Einsamkeit im Alter sichtbar machen und würdigen. Wir kümmern uns um die Kümmerer. Sie sind Impulsgeber und Vorbild für andere. Ihr Engagement macht unsere Gesellschaft besser. Im Kleinen wie im Großen.“

Der Wettbewerb

Den Wettbewerb führte das Bundesseniorenministerium gemeinsam mit der BAGSO durch. Es gab insgesamt 601 Bewerbungen in fünf Kategorien. Eine sechsköpfige Jury aus Kommunen, Wissenschaft und Politik wählte die 15 Sieger in einer gemeinsamen Sitzung aus.

Mit dem BAGSO-Vorsitzenden Franz Müntefering und der ehemaligen Bundesseniorenministerin Prof. Dr. Ursula Lehr zeichnet Dr. Franziska Giffey die besten Initiativen gegen Einsamkeit im Alter aus Copyright: Kathrin Harms

 

Regelmäßige Fachkongresse zum Thema Einsamkeit dienen dem Austausch und der Vernetzung der Akteure. Man diskutiert über aktuelle Befunde aus der Forschung zum Thema Einsamkeit und soziale Isolation, neue Wege der Begegnung, kommunale Strategien, besondere Zielgruppen und europäische Strategien.

Video “Einsam im Alter – Erfahrungen“:

Die Preisträger der Bemühungen gegen ‚Einsamkeit im Alter‘ – ein Auszug

Preisträger der Kategorie Bildung und Kultur sind KULTURISTENHOCH2 und das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien e.V. (ZIS).

KULTURISTENHOCH2

ermöglicht wirtschaftlich und/oder körperlich eingeschränkten Seniorinnen und Senioren kostenlos und regelmäßig Besuche vielfältiger Kulturveranstaltungen. Begleitet werden sie dabei von Schülerinnen und Schülern aus ihrem Stadtteil. Die kulturellen Angebote dienen als Gelegenheit, eine Brücke zwischen Jung und Alt zu bauen, Teilhabe, Begegnung und Austausch zu fördern und zum Zusammenhalt anzustiften.

Copyright: KULTURISTENHOCH2

Das Projekt „Alt ist nicht gleich alt“

in Bremen zielt auf die Förderung der Integration von Migrantinnen und Migranten im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit. Dafür haben Freiwillige Aktivitäten entwickelt, die zum Mitmachen einladen. Dazu gehören ein Malkurs, eine Nähgruppe in einer offenen Kreativwerkstatt, Theaterworkshops und der Aufbau eines „Virtuellen Museums der Migration“.

Copyright: Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien e.V.

Preisträger in der Kategorie Sport und Bewegung sind: der SC Bayer 05 Uerdingen mit dem Projekt „Sportpark – Mobil 50+“, Krefeld (Nordrhein-Westfalen) und der Seniorenbeirat der Stadt Uebigau-Wahrenbrück mit dem Projekt „Lange Mobil und sicher zu Hause“, Uebigau (Brandenburg).

Das „Sportpark-Mobil 50+“

in Krefeld besucht regelmäßig Seniorenheime. Das Team bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern angeleitete, niedrigschwellige und spielerische Bewegungsangebote. Dazu gehören Trendsportarten wie Crossboccia. Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft gesellen sich in der Regel dazu. Das garantiert neben dem gesundheitsförderndem Bewegungsangebot auch generationsübergreifende Begegnungen.

Copyright: SC Bayer 05 Uerdingen e.V.

Das Projekt „Lange Mobil und sicher zu Hause“

Die Stadt Uebigau-Wahrenbrück fördert Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden älterer und hochaltriger Menschen. Damit können sie so lange wie möglich aktiv am Gemeinschaftsleben teilnehmen und in den eigenen vier Wänden leben. Der ansässige Seniorenbeirat hat zur Umsetzung dieses Ziels mit Ehrenamtlichen niedrigschwellige Bewegungsangebote entwickelt. Die Aktivitäten finden sowohl in öffentlichen Räumen als auch zu Hause bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt, teils als reine Übungseinheiten, teils aber auch in Verbindung mit Kaffee- und Spielenachmittagen.

Copyright: Stadt Uebigau-Wahrenbrück

Über die anderen Projekte erfahren Sie hier: https://www.bagso.de/einsam-zweisam-gemeinsam.html

Nachmachen ausdrücklich erwünscht!

 

Weitere Blog-Artikel, die Einsamkeit im Alter thematisieren: https://ovital-pflege.de/kinderlachen-gegen-einsamkeit-im-alter/

 

Mehr dazu im Original Beitrag Auszeichnung für Projekte, die Einsamkeit im Alter vorbeugen auf Ovital Pflegedienst.

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