Unsere Abwehrkräfte – wichtig bis ins hohe Alter!

Im Alter müssen wir die Abwehrkräfte unseres Körper besonders gut behandeln und sie stärken. Denn nur mit starken Abwehrkräften können wir der Bakterien und Viren Herr werden, die uns in der kalten Jahreszeit bedrängen.

Da gibt es vor allem in der Naturmedizin sehr viele bewährte Mittel. Im Alter lassen die Abwehrkräfte des Körpers nach, das Immunstem schwächelt, wir werden öfter krank und schneller. Mit der richtigen Ernährung, den richtigen Kräutern, den richtigen ätherischen Ölen und dem richtigen Verhalten können Sie für starke Abwehrkräfte sorgen.

Tanken Sie Vitamin C, Zink und Selen

Zur Erhaltung eines starken Immunsystems braucht der Mensch vor allem Vitamin C sowie die Spurenelemente Zink und Selen.

Vitamin C tankt man am besten mit Sanddorn-Sirup, 1 : 7 im Trinkglas verdünnt. Ein Glas morgens, eines am Nachmittag. Den Vitalstoff Selen tanken wir mit Vollkornprodukten, Fisch und Naturreis. Eine wichtige Zink-Lieferantin ist auch die Hühnersuppe. Was wenige wissen: Zink liefern uns die Haferflocken.

Senioren sollten wegen der Verträglichkeit darauf achten, dass die Haferflocken über Nacht in etwas Wasser aufquellen und dann am Morgen mit warmer Milch übergossen werden. Bitte geben Sie keinen Zucker ins Müsli. Die bessere und gesündere Süße sind Honig und Ahornsirup.

Stärken Sie die Mundschleimhäute!

Einer Untersuchung der Weltgesundheits-Organisation (WHO) zufolge gelangen die meisten Erkältungs- Erreger über den Mund in den Körper. Daher sollten wir jeden Morgen die Abwehrkräfte in den Mundschleimhäuten stärken. Das macht man am besten so:

Nehmen Sie vor dem Zähne-Putzen einen Esslöffel kalt gepresstes Sonnenblumenöl oder Sesamöl in den Mund und ziehen Sie es 10 Minuten lang zwischen den Zähnen hin und her. Dann spuckt man das Öl, das mit Bakterien und Viren angereichert ist, aus.

Es macht aber auch Sinn, mit einem Glas warmem Wasser, in dem 15 Tropfen Propolis eingerührt werden, zu gurgeln. Propolis aus dem Bienenstock bekämpft Viren und Bakterien.

Wo Tee ist, da ist Hoffnung

Da hatte Sir Arthur Pinero aus England wohl recht, denn Tee trinken hilft bei schwachen Atemwegen, Halsschmerzen und Heiserkeit. Wenn Sie hustenanfällig sind, dann sollten Sie einige Zeit 3 mal täglich lauwarmen Thymian-Tee trinken. Der Hauptwirkstoff Thymol stärkt die Flimmerhärchen in den Bronchien.

Wenn Sie zu Halsschmerzen und Heiserkeit neigen, dann sollten Sie einige Zeit mit Salbeitee gurgeln und ihn auch trinken.

Eine generell gute Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit ist eine dreiwöchige Trinkkur mit Zinnkraut-Tee. Trinken Sie jeden Tag von 8 bis 17 Uhr einen Liter von dem Tee. Die darin reichlich enthaltenen Silicium- Moleküle holen aus dem Körper Schadstoffe und Gifte und entlasten damit das Immunsystem.

In beheizten Räumen braucht der Organismus besonders viel Flüssigkeit. Damit Menschen über 60 nicht von innen her austrocknen, sollten Sie genau darauf achten, dass Sie jeden Tag zwei Liter Wasser, Kräuter- oder Früchte-Tee trinken.

Der Schlaf nährt

Wer zu wenig schläft, läuft Gefahr, dass das Immunsystem darunter leidet und sich der Körper nicht ausreichend erholen kann. Etwa 30 bis 50% der über 60-Jährigen haben zu wenig erholsamen Schlaf. Grund dafür ist, dass sich der Tiefschlaf bei älteren Menschen nachweislich verkürzt. Folge ist eine störunganfällige Nachtruhe. Helfen kann hier eine möglichst aktive Gestaltung des Tagesablaufs, der müde macht und einen erholsameren Schlaf ermöglicht.

Achten Sie auf ausreichend Luftfeuchtigkeit

Damit die Mund- und Rachen- Schleimhäute nicht austrocknen und nicht zu Tummelplätzen von Viren und Bakterien werden, muss auf die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen stimmen. Ablesen kann man die Luftfeuchtigkeit von einem Hygrometer.

Die Luftfeuchtigkeit sollte 50 bis 60 Prozent anzeigen. Hängen Sie feuchte Handtücher auf, stellen Sie Wasserschalen auf die Heizung oder kaufen Sie ein Luftbefeuchtungs-Gerät, wie den Venta Luftwäscher, der die Luft nicht nur befreuchtet, sondern auch gleichzeitig reinigt.

Geniessen Sie jeden Sonnenstrahl in der dunklen Jahreszeit

Nutzen Sie jeden sonnigen Tag und gönnen Sie den Händen ein Sonnenbad. Halten Sie 10 Minuten lang die Handflächen der Sonne entgegen und genießen Sie auf der Haut die warmen Strahlen. Danach wenden Sie das Gesicht mit geschlossenen Augen der Sonne zu und lassen die Strahlen ebenfalls 10 Minuten auf die Haut auftreffen. Dabei produziert der Organismus das Vitamin D, das für die Immunkraft von großer Bedeutung ist.

Massagen bringen die Körperenergie in Balance

Massieren Sie am Morgen nach dem Duschen den ganzen Körper mit etwas Orangenöl aus dem Reformhaus. Der Duft belebt Ihre Sinne und gibt der Haut für die kalte Zeit Kraft.

Für einen Energie-Schub am Morgen massieren Sie nach dem Duschen und Abtrocknen die Fuß-Sohlen mit ein paar Tropfen Rosmarinöl.

Die Natur ist die beste Apotheke

Gehen Sie nach Möglichkeit täglich oder zumindest am Wochenende an die frische Luft, atmen Sie im Wald oder auf einer Wiese tief durch. Ihr Körper gewöhnt sich dabei an die Kälte und wird nicht so schnell krank. Das ist ein einfaches Gesundheits-Training für den Winter und stärkt Ihre Abwehrkräfte!

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung

Gehen Sie an kalten Tagen niemals mit zu leichten Schuhen aus dem Haus. Wer im Winter eine Stunde lang draußen mit kalten Füßen umherläuft, bei dem sinken die Temperaturen in den Mundschleimhäuten um bis zu 2 bis 3 Grad Celsius. Das klingt nicht gefährlich. Das ist aber im Grunde genommen eine Klima-Katastophe für den Organismus. Die Mund-, Rachen- und Nasenschleimhäute trocknen sofort aus und können sich nicht mehr wirksam gegen Viren und Bakterien wehren.

Gehen Sie niemals ohne warmen Schal im Nacken aus dem Haus. Nach der chinesischen Medizin sitzen im Nacken die sogenannten „Wind-Punkte“. Wenn an dieser Stelle Kälte, Nässe und eisiger Wind auftreffen, sinkt sofort die Immunkraft.

Gehen Sie an kalten Tagen niemals ohne Kopfbedeckung aus dem Haus. Der Mensch verliert über den Kopf bis zu 40 Prozent seiner körpereigenen Wärme. Wenn der Körper diese Wärme nicht genügend nachproduzieren kann, dann sinkt ebenfalls die Immunkraft.

Wenn Sie von einem plötzlichen Kältegefühl überrascht werden, geben Sie dem Körper Kraft mit einer einfachen Wärmflasche. Andere Möglichkeiten sind ein Wannenbad, eine heisse Dusche, ein warmes Fussbad, ein Sauna-Besuch oder der Aufenthalt in einer Infrarot-Kabine. Tanken Sie in den kalten Monaten auch von innen her Wärme. Bauen Sie Suppen, Eintöpfe und vor allem Kohlgemüse in den Speiseplan ein.

Wenn Sie viele dieser Massnahmen beherzigen, dann haben Sie Ihre Abwehrkräfte und die sich in Ihrer Obsorge befindenden Personen gestärkt.