Unsere Geschichte: Familie Novy stellt sich vor

Ralf Novy (Gründer und Geschäftsführer der Ovital Firmengruppe) erzählt:

„Alles begann 1991 mit der Geburt unseres Sohnes Marvin. In der Firma, in der ich damals in Kurzarbeit tätig war, haben meine Frau und ich gemeinsam beschlossen, dass ich in den Erziehungsurlaub gehe. Damals war es nicht üblich, dass Männer so etwas tun.

2 Jahre lang war ich im Erziehungsurlaub. Das Angebot für Frühförderung und Beschäftigung für Babies, also z.B. Babyschwimmen oder musikalische Früherziehung war damals nicht sonderlich ausgeprägt, sodass ich mich entschloss, in meinem Stadtteil eine Krabbelgruppe für Kinder zwischen 0 – 3 Jahre zu gründen.

Später ist aus dieser Krabbelgruppe eine Elterninitiative entstanden, die sich für die Errichtung eines privaten Kindergarten bemühte.

In der Elternzeit stellte ich fest, dass mir die Arbeit mit Kindern mehr Spass macht, als es mein erlernter Beruf tat.

Ausbildung zur Kinderkrankenschwester 

Nach Rücksprache mit meiner Familie und nach ausgiebiger Recherche, entschloss ich mich zu einer weiteren Ausbildung – diesmal zum Kinderkrankenpfleger. Früher hieß die Berufsbezeichnung ‚Kinderkrankenschwester‘, weil es keine Männer in diesem Beruf gab. Während meiner Ausbildung wurde meine Frau zur ersten Vorsitzenden der Elterninitiative gewählt!

Gemeinsam mit anderen Eltern haben wir mit Hilfe von Fördergeldern einen privaten Kindergarten in unserem Stadtteil aufgebaut.  

1994 wurden wir Eltern unserer Tochter Vivien. Der Kindergarten war zu diesem Zeitpunkt fertiggestellt und ich hatte meine Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen. Ich habe mehrere Jahre mit viel Liebe und Engagement auf einer Kinderstation gearbeitet, bevor ich 2001 als Pflegedienstleister eines ambulanten Pflegedienstes anfing.

Dort absolvierte ich eine Fortbildung zur Pflegedienstleitung. Ende 2006 stand die nächste Entscheidung für meine Frau Silvia und mich an.

Machen wir uns selbständig?

Die Antwort lautete beherzt: JA!

Anfang 2007 war es dann soweit, unser Pflegedienst Ovital wurde gegründet. Meine Frau und ich bauten diesen Pflegedienst über viele Jahre auf.

Ich habe mich immer weitergebildet: zum Qualitätsmanager, zum Beauftragten für Palliativpflege, etc. – all das kam noch dazu.

Da wir ein Familienbetrieb sind, machte mein Sohn eine kaufmännische Ausbildung in unserem Betrieb und auch meine Tochter stieg nach ihrem Studium in unseren Familienbetrieb ein. Das freut uns – die Nachfolge ist gesichert!

Der familiäre Betrieb zeichnet unsere Unternehmen bis heute aus.“

Ralf Novy ist nicht nur Chef, Ehemann, Vater und Opa, sondern auch Bingo Moderator, Rudelsänger, Reiseleiter, Handballtrainer, Golf-Fan und natürlich Pfleger mit Herz.

„Ein großes Herz und viel Humor – das ist unser Chef.“ 
Michaela, Pflegerin bei Ovital Dortmund

Ralf Novy: „Wer das von mir nicht weiß: Ich bin ausgebildete Kinderkrankenschwester.“

Silvia Novy stellt sich vor:

„Nach erfolgreichem Abschluss von Schule und Ausbildung zur Auslandskauffrau war ich viele Jahre als Disponentin in einer Spedition und dann mehr als 13 Jahre in der Buchhaltung eines Unternehmens angestellt, das sich mit der Betreuung von Feriensonderzügen beschäftigte.

Nach der Geburt unserer beiden Kinder arbeitete ich halbtags in einer Eventagentur.

Ende 2006 beschlossen wir, einen Pflegedienst zu gründen. Es begann eine Zeit mit vielen Vorbereitungen.

Im Februar 2007 war es soweit. Mein Mann, startete mit dem Pflegedienst, während ich noch im Büro der Eventagentur arbeitete. Im August 2015 verließ eine langjährige Mitarbeiterin unser Unternehmen, daher wechselte ich dann in diesen Bereich.

Für mich war die Arbeit in unserem Unternehmen etwas ganz Neues und Besonders, da ich Wunddokumentation noch nie gesehen hatte.

Mein Aufgabengebiet ist die Verwaltung und Rechnungslegung

im Laufe der Zeit wurde ich auch Ansprechpartnerin für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Kundinnen und Kunden.“

Silvia Novy ist die gute Seele des Ovital Pflegedienst – sie ist manchmal Kummerkasten und dann wieder ein Sorgenschwamm, aber eigentlich sieht sich sich als Ovital-Mama für alle. „Ich mache das sehr gerne“, sagt sie. 

Obwohl Ralf und Silvia Novy im Dauereinsatz sind, gönnen Sie sich gerne Kurzreisen, um Energie zu tanken und ihren Hobbies nachzugehen. Dazu gehört Golf spielen, Reisen, Genuss beim Essen und Trinken. Familie Novy ist ein eingeschworenes Team, das zusammenhält.

Martin J. Novy stellt sich vor: 

„Ich bin im elterlichen Betrieb bei Ovital seit 2009, habe als erster Auszubildender im kaufmännischen Bereich meine Ausbildung gemacht und erfolgreich abgeschlossen. Seitdem bin ich im Betrieb in wechselnden Positionen tätig, um jedes Betätigungsfeld kennenzulernen.

Ich bin gerne in der Betreuung tätig

Seit 2019 bin ich hauptsächlich für die Ovital Hauswirtschafts- und Betreuungsleistungen zuständig. Der Chef meinte, dass es gut wäre, wenn ich das mache, weil ich gerne in der Betreuung tätig bin und gerne mit Menschen arbeite. Jetzt leite ich die Hauswirtschafts- und Betreuungsgesellschaft mit meiner Kollegin seit einem Jahr.“

Meike Wittiber-Novy stellt sich vor: 

„Ich bin Meike Wittiber-Novy, verheiratet mit Marvin Novy und somit die Schwiegertochter des Chefs. Alles hat damit angefangen, dass ich vor 10 Jahren mit Vivien, der Tochter des Chefs zur Schule gegangen bin und an Vivien’s 16. Geburtstag meinen Mann kennengelernt habe.

Ich habe nach der Schule eine Ausbildung zur Tierarzthelferin und Tierarzt-Physiotherapeutin gemacht. Nach der Geburt unserer Tochter 2018 bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass ich in den Familienbetrieb einsteigen will.  

Ich rede gerne mit den PatientInnen

Früher dachte ich immer, Büroarbeit, das ist nichts für mich. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich gut darin bin. Die Büroarbeit macht mir Spaß und ich rede gerne mit den PatientInnen. Im Mai 2019 habe ich die Ausbildung zur  Betreuungsassistentin gemacht, um noch besser auf unsere PatientInnen, insbesondere jene mit Demenz, eingehen zu können.“

Vivien Novy stellt sich vor:

„Mir war eigentlich schon früh klar, dass ich in den Gesundheitsbereich gehen wollte. Eigentlich  wollte ich Ärztin werden. Als ich dann meinem Vater im Betrieb über die Schultern schaute und Wundmanagement kennenlernte, war ich nicht nur begeistert vom Talent meines Vaters, sondern von den Möglichkeiten der Wundheilung. Da wurde mir klar, dass ich in diesem Bereich tätig sein will. 

Nach dem Abitur habe ich in verschiedenen Krankenhäusern und in der Pflege Praktika gemacht. Ich hatte zwar schon einen Medizinstudienplatz bekommen, habe diesen aber abgelehnt, weil ich spürte, dass mir dieser Beruf mental nicht nah genug am Menschen ist.

Für mich sind Krankheiten mehr als nur ihre Symptome

Ich habe dann durch einen Zufall vom Studiengang Bachelor Science und Pflege in Bochum gehört. Ich habe mich beworben und wurde aufgenommen. Es war ein duales Studium und bot Ausbildung und Studium. Ich wurde während der Ausbildung schwanger, trotzdem hab ich die Ausbildung und das Studium beendet.

2018 bin ich in den elterlichen Betrieb eingestiegen. Ich habe mich eingearbeitet, habe Pflegebedürftige betreut und dann meinen Aufgabenbereich übernommen.

Ich habe mein Team wachsen und sich verändern sehen. Ich konnte meine eigene Note in meine Arbeit einbringen. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt und wie ich mein Tätigkeitsfeld weiter gestalten kann.“